AUF EINEN BLICK:
Allgemein
Betrifft jeden, der mit dem Kran, am Kran oder in der Nähe arbeitet
Zuerst
Dieses Produkthandbuch benutzen
Folgende Symbole werden in diesem Produkthandbuch verwendet:
- Dies ist eine Handlungsanweisung und fordert zu einem Arbeitsschritt auf.
- Dies ist das Ergebnis einer Handlung und schildert, was am Gerät passiert.
- Dies ist eine Aufzählung.
Nur bei…
Ein gestrichelt eingerahmter Abschnitt gilt nur für bestimmte Bauarten, Varianten oder Optionen. Die Bedingung, unter der der Abschnitt gültig ist, ist zu Beginn in der Überschrift „Nur bei…“ angegeben.
Hinweise zum Produkthandbuch
Lesen Sie vor der Arbeit das Produkthandbuch sorgfältig durch. Beachten Sie in jedem Fall auch weitere Produkthandbücher für Zubehör und Komponenten.
Das Produkthandbuch danach in der Nähe des Krans aufbewahren. Es muss für jeden zugänglich sein, der mit dem oder am Kran arbeitet.
Das Produkthandbuch bei Verkauf, Vermietung o.ä. immer zusammen mit dem Kran weitergeben.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Die HB-Krananlage ist zum Heben und Senken sowie zum flächendeckenden oder linearen Bewegen von leichteren Lasten geeignet.
- Die HB-Krananlage ist dazu an einer Hallendecke oder einer anderen Tragkonstruktion (Stahlbau, Hallenstütze, …) befestigt.
- Die Tragkonstruktion muss so ausgelegt, konstruiert und gebaut sein, dass sie den zu erwartenden Belastungen standhält. Die entsprechenden Dokumentationen (z. B. baustatische Unterlagen, Schweißanweisungen, Nachweis der Schweißeignung) müssen dem Prüfbuch der HB-Krananlage beigefügt werden.
- Für jede HB-Krananlage muss eine individuelle Berechnung durchgeführt worden sein, die mit dem Programm ABUKonfis von ABUS erstellt wurde. Alle Ergebnisse dieser Berechnung (z. B. Aufhängeabstände, Anordnung der Profilschienen-Stücke, Position und Art der Kranbahnaufhängungen,…) müssen bei der Montage genau eingehalten werden. Bei Änderungen an der HB-Krananlage muss diese Berechnung neu durchgeführt werden.
- Die HB-Profilschiene ist nur für die Montage der vorgesehenen HB-Krane ausgelegt. Die HB-Krananlage darf nicht zum direkten Verfahren von Gegenständen oder Geräten genutzt werden.
- Die HB-Krananlage darf nicht mit Krankomponenten anderer Kranhersteller kombiniert werden.
- Bei Ergänzungen oder Umbauten dürfen nur ABUS-Bauteile genutzt werden.
Vorschriften
Die Anlage ist zum Zeitpunkt der Herstellung nach europäischen Normen, Regeln und Vorschriften gebaut und geprüft. Welche Grundsätze bei der Konstruktion und beim Bau zugrunde gelegt wurden, ist in der Konformitätserklärung bzw. der Einbauerklärung angegeben. Die Grundsätze müssen auch beim Montieren, Betreiben, Prüfen und Instandhalten eingehalten werden, ebenso die gültigen Arbeitssicherheitsbestimmungen.
Welche der Vorschriften im jeweiligen Einzelfall gilt, hängt stark vom Einsatz des Krans und von landesspezifischen Vorschriften ab. Die gültigen und aktuellen Vorschriften und Arbeitssicherheitsbestimmungen prüfen und einhalten! Siehe auch Konformitätserklärung bzw. Einbauerklärung.
Gewährleistung
- ABUS übernimmt keine Haftung für Schäden, die verursacht wurden durch nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch, von nicht ausreichend ausgebildetem Personal, durch nicht sachgerecht durchgeführte Arbeiten, durch Veränderungen, Umbauten oder sonstige Änderungen am Kran oder an Komponenten des Krans, die nicht durch ABUS gestattet wurden.
- Der Anspruch auf Gewährleistung verfällt, wenn Bauteile in eigener Verantwortung geändert werden, der Kran oder Komponenten des Krans anders als in diesem Produkthandbuch beschrieben montiert, verwendet oder gewartet werden oder keine Original ABUS-Ersatzteile genutzt werden.
- Sicherer Betrieb des Krans oder von Komponenten des Krans ist nur gewährleistet, wenn Original ABUS-Ersatzteile verwendet werden.
Die HB-Krananlage
Gerätebeschreibung
HB-Profilschiene als Kranbahn für die HB-Krane EHB, ZHB, ZSK, EHB-X und ZHB-X
Gesamtansicht:

Detailansicht:

- 1: HB-Kranbahn, linker Kranbahn-Strang
- 2: Deckenanschluss (hier in der Variante Flanschklemme)
- 3: HB-Kranbahn, rechter Kranbahn-Strang
- 4: Kranfahrwerk
- 5: Tragkonstruktion (hier als Kragarmstütze)
Gerätebeschreibung
HB-Profilschiene als Kranbahn für Einschienenkatze ESK
Gesamtansicht:

- 1: Deckenträger (hier in der Variante Flanschklemme)
- 2: Kranbahn
- 3: Katzfahrwerk
- 4: Tragkonstruktion (hier als Kragarmstütze)
Leistungsmerkmale
Das HB-System:
- Das HB-System ist ein übersichtliches Sortiment aus Kranbauteilen, mit dem baukastenähnlich individuelle Krananlagen zusammengestellt werden können.
- Um alle Gegebenheiten in der Halle zu berücksichtigen, wird jede HB-Krananlage auf den spezifischen Einsatzfall abgestimmt und mit kundenspezifischen Parametern berechnet.
Die HB-Profilschienen:
- Im gesamten HB-System stehen die Baugrößen HB110, HB150, HB190 und HB240 zur Verfügung.
- Die HB-Profilschienen stehen je nach Anwendungsfall als stranggepresste HB‑Profilschienen aus Aluminium in den Baugrößen HB150 und HB190 (gekennzeichnet durch A in der Produktbezeichnung) oder als einteilig kaltgewalzte HB-Profilschienen aus Stahl in den Baugrößen HB110, HB150, HB190 und HB240 (gekennzeichnet durch S in der Produktbezeichnung) zur Verfügung.
- Folgende HB-Profilschienen stehen je nach Anwendungsfall zur Verfügung:
HB-Profilschiene aus Stahl |
HB-Profilschiene aus Aluminium |
|
|---|---|---|
HB-Kranbahn |
HB110, HB150, HB190, HB240 |
HB150, HB190 |
EHB |
HB110, HB150, HB190, HB240 |
HB150, HB190 |
ZHB |
HB150, HB190, HB240 |
HB150, HB190 |
EHB-X |
HB150, HB190, HB240 |
|
ZHB-X |
HB150, HB190, HB240 |
|
EHB-I |
HB150, HB190, HB240 |
HB150, HB190 |
ZHB-I |
HB150, HB190, HB240 |
HB150, HB190 |
- Die HB-Profilschiene aus Stahl hat durch den einteiligen Walzvorgang eine erhöhte Präzision und eine optimierte Fahrspaltgeometrie, die mit HB-Profilschienen aus Aluminium vergleichbar ist. Dadurch ist der Rollwiderstand beim Verfahren von Hand spürbar geringer.
- Die HB-Profilschienen der Größe HB240 haben innen montierte Querverschraubungen und eingewalzte Sicken. Dadurch hat die HB‑Profilschiene ein optimiertes Eigengewicht bei höherer Steifigkeit, was sich vorteilhaft auf die Belastung der Tragkonstruktion auswirkt und für eine leichtere Verfahrbarkeit der Kranträger sorgt.
- Die HB-Profilschienen können an jeder beliebigen Position durch
Klemmbleche miteinander verbunden werden. Die Position der
Kranbahnaufhängungen muss dabei nicht berücksichtigt werden.
Verlängerungen einer HB-Profilschiene sind ohne Umbauten an der
bestehenden HB-Krananlage möglich. Zudem kann die Länge der einzelnen
Profilschienen-Stücke frei gewählt werden, was in anspruchsvollen
Montagesituationen hilfreich sein kann.
Nur bei HB240S: Es stehen zwei verschiedene Klemmbleche zur Verfügung, die abhängig vom Abstand der Kranbahnaufhängung zum Profilstoß vorgegeben werden. - Die Verbindung der Profilschienen-Stücke durch die Klemmbleche (Profilstoß) erfordert lediglich einen genauen Sägeschnitt, jedoch keinerlei Schweißarbeiten oder mechanische Bearbeitung. Dadurch können Verlängerungen oder andere Veränderungen an bestehenden HB-Krananlagen mit geringem Aufwand durchgeführt werden.
- Die HB-Profilschienen aus Stahl sind zum Schutz vor Korrosion verzinkt und seitlich foliert. Dadurch ist keine Lackierung nötig.
- In der Baugröße HB190A stehen Bogenstücke mit einem Radius von 1500 mm in den Winkeln 10°, 15°, 30°, 45°, 60° und 90° zur Verfügung. Die Bogenstücke haben gerade Auslauf-Enden, an denen die Verbindung mit anderen Profilschienen-Stücken mit speziellen, kurzen Klemmblechen hergestellt werden kann.
Die Kranbahnaufhängung:
- Die HB-Profilschienen können mit acht verschiedenen Deckenanschlüssen an der Tragkonstruktion montiert werden. Die Tragkonstruktionen können z. B. aus Stahl, Holz oder Beton bestehen.
- Die Deckenträger für den Deckenanschluss mit zwei Lasteinleitungspunkten
(2LP) stehen in drei Breiten (Typ A, B und C) zur Verfügung.
Zudem gibt es Deckenträger mit vier Lasteinleitungspunkten (4LP). Diese haben vier Flanschklemmen und leiten dadurch die Last an vier statt an zwei Punkten in die Tragkonstruktion ein. Dadurch können auch anspruchsvolle Gegebenheiten in der Halle (z. B. Gebäudestatik) berücksichtigt werden. Die Deckenträger 4LP gibt es dabei ebenfalls in drei Breiten (Typ A, B und C). - Die Kranbahnaufhängung besteht je nach eingeleiteter Kraft aus Gewindestangen und Verbindungselementen in M16 oder M20 mit jeweils passenden Profilanbindungen und Lagerelemelnten für die Deckenträger und HB‑Profilschienen. Für die Deckenträger stehen somit die Varianten 2LP/M16, 2LP/M20 und 4LP/M20 zur Verfügung.
- Die HB-Profilschienen werden pendelnd an der Tragkonstruktion aufgehängt. Dadurch kann die gesamte HB-Krananlage die dynamischen Belastungen abfangen und leitet sie nicht vollständig an die Tragkonstruktion weiter.
- Die HB-Profilschienen werden dazu mit flexiblen und wartungsfreien Profilanschlüssen mit Gummilagerungen mit der Tragkonstruktion verbunden.
- Die Profilanschlüsse können von oben in die HB-Profilschienen eingebaut werden. Dadurch ist der Montageaufwand reduziert, vor allem bei Erweiterungen und Umbauten.
- Die HB-Profilschienen sind durch die individuell kürzbare oder verlängerbare Kranbahnaufhängung in der Höhe variabel und können so an die Tragkonstruktion angepasst werden.
Die Elektrik der HB-Krananlage:
- Die gesamte Elektrik ist modular aufgebaut und ermöglicht so eine problemlose Erweiterung der HB-Krananlage.
- Die elektrischen Anschlüsse der Fahrantriebe HBF, des Kettenzugs und aller anderen Komponenten sind steckbar und ermöglichen so eine schnelle Montage, Austausch und Umbau der HB-Krananlage.
- Bei Schleifleitung: Im Vergleich zur Schleppleitung entfällt der Kabelbahnhof, wodurch das Krananfahrmaß und das Katzanfahrmaß an den Enden der Kranbahn und des Kranträgers sehr gering ist. Dadurch können auch im Randbereich der HB‑Krananlage Lasten transportiert werden.
Technische Daten
Maße und Gewichte für HB-Profilschienen aus Stahl:
Baugröße |
Höhe |
Breite |
Gewicht pro Meter |
|---|---|---|---|
HB110S |
110 mm |
66 mm |
12 kg/m |
HB150S |
155 mm |
90 mm |
17,6 kg/m |
HB190S |
185 mm |
90,5 mm |
20,6 kg/m |
HB240S |
250,5 mm |
90,5 mm |
25,2 kg/m |
Maße und Gewichte für HB-Profilschienen aus Aluminium:
Baugröße |
Höhe |
Breite |
Gewicht pro Meter |
|---|---|---|---|
HB150A |
155 mm |
90 mm |
8,6 kg/m |
HB190A |
185 mm |
90 mm |
11,1 kg/m |
Die Technischen Daten der individuell errechneten HB-Krananlage sind in den Planungsunterlagen angegeben.
Geräuschemission:
Baugröße |
Schalldruckpegel LP, m dB(A) in 2 m Abstand |
Schallleistungspegel LW, m dB(A) |
|---|---|---|
HBF520 |
67 |
81 |
HBF1040 |
70 |
84 |
Tabelle: Geräuschemissionen in Anlehnung an DIN 45635, Teil 61 nach dem Substitutionsverfahren mit einer Schallleistungsquelle
In der Tabelle ist der Schalldruckpegel LP in einem Abstand von 2 m vom Fahrantrieb HBF angegeben. Mit dem Schallleistungspegel LW kann der Schalldruckpegel für beliebige Entfernungen berechnet werden.
Auslegungslebensdauer
Bestehende HB-Anlagen lassen sich in vielfältiger Weise modifizieren. Dabei werden neue Bauteile mit Bauteilen kombiniert, die bereits im Einsatz waren.
Die Gesamtlebensdauer der neu erstellten HB-Anlage entspricht dann der verbleibenden Lebensdauer der bereits im Einsatz gewesenen Bauteile.
HB-System auf einem LKW transportieren
Unter anderem folgende Punkte beachten:
- Ladung entsprechend der örtlichen Vorschriften sichern.
- Geeignete Holzklötze auf die Ladefläche unter die Profilschienen-Stücke legen.
- Profilschienen-Stücke mit geeigneten Anschlagmitteln an der Ladefläche sichern.
- Einzelne Komponenten und Kartons ebenfalls mit geeigneten Anschlagmitteln an der Ladefläche sichern.
- Sind die Profilschienen-Stücke nicht mehr verpackt (z. B. bei Gebraucht-Anlagen): Die Profilschienen-Stücke einzeln verpackt oder unter Plane transportieren. Ansonsten kann Regenwasser eindringen und Weißrost an der verzinkten Oberfläche entstehen.
HB-System lagern
Wird die HB-Krananlage nicht sofort montiert:
- Profilschienen-Stücke zur Lagerung eingepackt lassen.
- Wenn die Verpackung der eingepackten Profilschienen-Stücke nass geworden ist: Profilschienen-Stücke eingepackt lassen, aber die Verpackung öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
- Regenwasser abwischen.
- Unlackierte Metallteile, Kettenzüge, elektrische Bauteile und elektronische Bauteile trocken und staubfrei lagern.
Nur bei Deckenanschluss mittels Dübelplatte
Werden die Ankerstangen nicht sofort montiert:
- Injektionsmörtel so lagern, wie auf der Verpackung der Dübelsets angegeben.
- Die Einzelteile beim Lagern eindeutig zuordnen. Die Bestandteile dürfen nicht ausgetauscht oder mit Einzelteilen für andere Krane vermischt werden.
Nach längerer Lagerung prüfen
Soll die HB-Krananlage montiert werden, nachdem sie längere Zeit gelagert wurde:
- Alle Bauteile optisch prüfen. Sie dürfen nicht stark verschmutzt oder verstaubt sein.
- Bei lackierten oder beschichteten Bauteilen: Oberfläche prüfen. Der Lack oder die Beschichtung darf nicht abblättern oder Risse haben.
- Profilschienen-Stücke prüfen. Die Zinkschicht darf nicht beschädigt oder stark zerkratzt sein.
- Metallteile prüfen. Sie dürfen nicht rostig sein.
- Elektrische Bauteile prüfen. Stromführende Teile (z. B. Buchse, Stifte und Klemmen) dürfen nicht oxidiert sein (z. B. verfärbt sein oder einen rauen Belag haben).
HB-System entsorgen
Wenn die HB-Krananlage entsorgt werden soll:
- HB-Krananlage so weit wie möglich zerlegen.
- Örtliche Vorgaben zur Entsorgung und Wiederverwertung beachten.
- Die Einzelteile nach Materialien getrennt umweltverträglich entsorgen:
- Profilschienen-Stücke, Klemmbleche, Gewindestangen und Kleinteile der Kranträgeraufhängung als Metallschrott entsorgen.
- Profilanbindung und Deckenträger (samt Gummilagerung) als Metallschrott entsorgen.
- Öl aus den Getrieben als Schmierstoff entsorgen.
- Bremsbeläge und Rutschkupplungsbeläge als Vielkomponenten (Sondermüll) entsorgen.
- Elektronik-Bauteile als Elektronik-Schrott entsorgen.
- Motoren als Elektro-Schrott entsorgen.
- Kunststoffteile als Kunststoffabfall zur Wiederverwertung geben.
- Leitungen, Steckverbindungen und Hängetaster als Elektronik-Schrott entsorgen.

Montieren und anschließen
Betrifft jeden, der am Kran arbeitet, bevor er genutzt wird
Der Betreiber des Krans ist für die Auswahl und die richtige Qualifikation des Inbetriebnahme-Personals verantwortlich.
Beispiele für befähigte Personen:
- Personen mit umfassender Kenntnis durch fachliche Ausbildung im Maschinenbau und in der Elektrik von Kranen.
- Personen mit ausreichender Erfahrung in Betrieb, Montage und Wartung von Kranen.
- Personen mit umfassender Kenntnis von entsprechenden Regeln der Technik, Richtlinien und Sicherheitsvorschriften, die im jeweiligen Land gelten.
- Personen mit regelmäßiger Schulung durch ABUS.
ABUS übernimmt keine Haftung für Schäden durch nicht sachgemäße und von nicht qualifizierten Personen durchgeführte Inbetriebnahmen.
ABUS empfiehlt, die Inbetriebnahme von ABUS-Montageteams ausführen zu lassen.
Voraussetzungen prüfen
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die HB-Krananlage montiert werden kann:
Voraussetzungen durch eine technische Vorklärung prüfen
Die Voraussetzungen zur Montage der HB‑Krananlage können durch ABUS durch eine technische Vorklärung geprüft werden.
- Die technische Vorklärung wird in jedem Fall durchgeführt, wenn die Montage der HB‑Krananlage durch ABUS erfolgt.
- Die technische Vorklärung kann auch durch ABUS durchgeführt werden, wenn die HB‑Krananlage selbstständig oder durch andere Montagefirmen durchgeführt wird.
- Wird keine technische Vorklärung durch ABUS durchgeführt, müssen die folgenden Voraussetzungen vor der Montage selbstständig geprüft und dokumentiert werden.
Tragkonstruktion prüfen
- Die Tragkonstruktion (Halle, Hallendecke, Hallenstützen, …) muss den zu erwartenden Belastungen standhalten.
- An der Tragkonstruktion muss ausreichend Platz für den Deckenanschluss sein. Teile wie Lampen, Rohre, Lüftungen, Heizungen dürfen den Einbau des Deckenanschlusses nicht stören.
- Sind störende Teile vorhanden, müssen diese bei der Planung der HB-Krananlage berücksichtigt werden. Hier sind dann spezielle Kranbahnaufhängungen (z. B. V-Aufhängung) nötig, um den störenden Teilen auszuweichen oder die störenden Teile müssen entfernt oder die Kranbahnaufhängung muss an den störenden Teilen vorbei geplant werden.
Planungsunterlagen prüfen
- Alle Planungsunterlagen für die HB-Krananlage müssen vorliegen.
Diese Planungsunterlagen werden durch ABUS individuell für jede einzelne HB‑Krananlage (oder für den Umbau einer bestehenden HB-Krananlage) erstellt und berechnet.
Die Planungsunterlagen bestehen mindestens aus einem Lageplan, einem Montageplan und einer Übersicht der Kranbahnaufhängungen und Deckenanschlüsse.
Die Planungsunterlagen, vor allem die Aufhängeabstände und Überstände, müssen in jedem Fall genau eingehalten werden.
Nur bei Deckenanschluss mittels Ankeranschluss
Statik des Betonteils prüfen
- Betonteil (z. B. Zwischendecke) durch einen Statiker prüfen.
Dabei mindestens folgende Punkte beachten:
- Betonteil muss eine ausreichende Dicke haben.
- Die Betongüte muss ausreichend sein.
- Die Bewehrung in Betonteilen darf durch die Montagearbeiten nicht beschädigt werden. Kann dies nicht sichergestellt werden, darf die mögliche Beschädigung der Bewehrung die Statik nicht negativ beeinflussen.
- Das Betonteil darf maximal 400 mm dick sein.
Oberseite des Betonteils prüfen
- Die Oberseite des Betonteils (z. B. Boden der darüber liegenden Etage) prüfen.
Dabei mindestens folgende Punkte beachten:
- Die Oberseite darf nicht mit einer Beschichtung bedeckt sein (z. B. Fliesen), die den Belastungen nicht standhält.
- Die Gegenplatten der Flachrundschrauben dürfen nicht stören.
Nur bei Deckenanschluss mittels Dübelplatte
- Die Betondecke muss mindestens die Qualität B25 (C20/25) und maximal B55 (C50/60) haben.
- Die Betondecke muss den zu erwartenden Belastungen durch die HB-Anlage standhalten.
- Die Betondecke muss mindestens so dick sein, wie in der Tabelle angegeben. Der Mindestabstand der Bohrlöcher zu Fugen und Rändern muss eingehalten werden.
Highbond-Anker dynamic |
Mindestdicke der Betondecke |
Mindestabstand zu Fugen und Rändern |
|---|---|---|
M12 |
140 mm |
150 mm |
M16 |
160 mm |
150 mm |
Technische Vorklärung für die Montage der Dübelplatte durchführen
- Die separate Technische Vorklärung für Montage der Dübelplatte mittels Ankerstange und Injektionsmörtel durchführen.
Siehe „Technische Vorklärung und Voraussetzungen für Dübelbefestigungen von ABUS Hängebahnsystemen“
Nur bei Normalaufhängung
Neigung der Tragkonstruktion für Normalaufhängungen prüfen

- Neigung der Tragkonstruktion prüfen.
Die Neigung für Normalaufhängungen darf in alle Richtungen maximal 3° betragen.
Nur bei Schrägaufhängung
Neigung der Tragkonstruktion für Schrägaufhängungen prüfen

- Neigung der Tragkonstruktion prüfen.
Die Neigung für Schrägaufhängungen darf in alle Richtungen maximal 10° betragen.
Flanschbreite prüfen
Nur bei Deckenträger 2LP/M16 oder M20 mit Gewindestange

- Flanschbreite des I-Trägers der Tragkonstruktion prüfen.
Der Flansch muss mindestens 64 mm breit sein.
Nur bei Deckenträger 2LP/M16 mit Gelenkträger in Längsrichtung

- Flanschbreite des I-Trägers der Tragkonstruktion prüfen.
Der Flansch muss mindestens 64 mm breit sein.
Nur bei Deckenträger 2LP/M16 mit Gelenkträger in Querrichtung

- Flanschbreite des I-Trägers der Tragkonstruktion prüfen.
Der Flansch muss mindestens 80 mm breit sein.
Nur bei Deckenanschluss mit Flanschklemme
Flanschdicke prüfen

- Flanschdicke des I-Trägers der Tragkonstruktion prüfen.
Die Flanschdicke muss zwischen 6 mm und 20 mm liegen.
- Ist der Flansch dicker als 20 mm: Bei der Montage müssen spezielle Halteplatten verwendet werden.
Montageübersicht HB‑Kranbahn
Hinweis:
Diese Montageübersicht hilft bei der Orientierung zum Zusammenbau der gesamten Anlage. Zur eigentlichen Montageanleitung: Siehe ab „Deckenträger 2LP/M16 oder M20 montieren: Flanschklemme an I-Träger“.
Die Bilder zeigen die Lage der Komponenten am fertig montierten HB-Kran. Dies dient lediglich der Übersicht.
Kranbahn montieren
TragkonstruktionDeckenträger 2LP/M16 oder M20

- Zuerst werden alle Deckenträger 2LP/M16 oder M20 an die Tragkonstruktion montiert.
Es gibt acht verschiedene Varianten, wie die Deckenträger montiert werden können. Welche Variante genutzt wird, ist abhängig von der Tragkonstruktion:
- Mit Flanschklemme an I-Träger: Siehe „Deckenträger 2LP/M16 oder M20 montieren: Flanschklemme an I-Träger“.
- Mit Anschweißblock an Stahlteil: Siehe „Deckenträger 2LP/M16 oder M20 montieren: Anschweißblock“.
- Mit Dübelplatte an Betondecke: Siehe „Deckenträger 2LP/M16 oder M20 montieren: Dübelplatte“.
- Mit Ankeranschluss an Betonteil: Siehe „Deckenträger 2LP/M16 oder M20 montieren: Ankeranschluss an Betonteil“.
- An Ankerschiene: Siehe „Deckenträger 2LP/M16 montieren: Ankerschiene (Halfenschiene)“.
- An Holzbalken: Siehe „Deckenträger 2LP/M16 oder M20 montieren: Holzbalken umklammern“.
- Mit Rippmutter: Siehe „Deckenträger 2LP/M16 oder M20 montieren: Mit Rippmutter anschrauben“.
- Mit Rippschraube: Siehe „Deckenträger 2LP/M16 oder M20 montieren: Mit Rippschraube anschrauben“.

- Dann werden die Gewindestangen gekürzt oder verlängert, mit denen die Kranbahn später an den Deckenträgern aufgehängt wird. Siehe „Gewindestangen kürzen oder verlängern“.
- Danach wird die Aufhängung an die Deckenträger montiert.
Es gibt 6 verschiedene Aufhängungen. Welche Variante genutzt wird, ist unter anderem abhängig von der Tragkonstruktion und der Aufhängehöhe der HB-Krananlage.
- Normalaufhängung: Siehe „Kranbahnaufhängung M16: Normalaufhängung montieren“.
- Kurzaufhängung: Siehe „Kranbahnaufhängung M16: Kurzaufhängung montieren“.
- Schrägaufhängung: Siehe „Kranbahnaufhängung M16: Schrägaufhängung montieren“.
- Normalversteifung: Siehe „Kranbahnaufhängung M16: Normalversteifung montieren“.
- Schrägversteifung: Siehe „Kranbahnaufhängung M16: Schrägversteifung montieren“.
- V-Aufhängung: Siehe „Kranbahnaufhängung M16: V‑Aufhängung montieren“.

- Anschließend werden die einzelnen Profilschienen-Stücke für die Kranbahn miteinander verbunden. Siehe „Profilschienen-Stücke aus Stahl verbinden“.
- Vor allem bei Umbauten kann es nötig sein, Profilschienen-Stücke vor Ort zu kürzen.
Siehe „Profilschienen-Stücke sägen“.
Normalerweise werden die Profilschienen-Stücke auftragsspezifisch auf die entsprechende Länge gesägt. Dadurch müssen die Profilschienen-Stücke vor Ort nicht mehr gesägt werden.
- Dann werden die Profilanschlüsse lose in die HB-Profilschienen eingelegt. Die Profilanschlüsse werden noch nicht festgeschraubt, damit sie zur Montage später noch frei bewegt werden können. Siehe „Profilanschlüsse für Kranbahnaufhängung M16 montieren“.
Je nach Länge der einzelnen Profilschienen-Stücke, der Anzahl der Aufhängungen, der Gegebenheiten in der Halle und der Länge der Kranbahn sollten möglichst mehrere Profilschienen-Stücke bereits am Boden miteinander verbunden werden.
Die miteinander verbunden Profilschienen-Stücke müssen sicher und ohne zusätzliche Gefährdung angehoben und unter die Aufhängungen gebracht werden können.
Ist dies nicht möglich, müssen die Profilschienen-Stücke einzeln oder teilweise verbunden zuerst an der Aufhängung befestigt und dann vollständig miteinander verbunden werden. Dabei muss, insbesondere bei Kurzaufhängungen, auf ausreichende Platzverhältnisse unter den Aufhängungen geachtet werden.

- Danach wird die Kranbahn mit den Profilanschlüssen an die Aufhängung geschraubt. Siehe „HB-Kranbahn an der Kranbahnaufhängung M16 montieren“.
- Anschließend wird die Kranbahn ausgerichtet. Siehe „Kranbahn ausrichten“.
- Schließlich wird die Kranbahn festgeschraubt und gesichert. Siehe „Kranbahn an der Kranbahnaufhängung festschrauben und sichern“.
Nur bei Schleppleitung und Schleifleitung VKL

- An der Netzzuleitung wird nun ein Klemmenkasten auf der Kranbahn montiert. Siehe „Klemmenkasten montieren“.
- Weiterhin werden die Fahrwerke für Kran (bei EHB, ZHB) oder Katze (bei ESK, ZSK) in die Kranbahn geschoben. Siehe „Fahrwerke einschieben“.
- Falls nötig, werden nun die Fahrantriebe HBF montiert. Siehe „Fahrantrieb HBF einbauen“.
- Falls nötig, werden danach Distanzierungen in die Kranbahn geschoben. Siehe „Distanzierung einbauen“.
- Anschließend wird die Hauptstromzuführung an der Kranbahn montiert.
Es gibt drei verschiedene Hauptstromzuführungen.

- Schleppleitung: Die Hauptstromzuführung besteht aus einer Flachleitung,
die an Kabelgleitern befestigt ist. Diese Kabelgleiter werden vom
HB-Kran mitgezogen.
Siehe „Schleppleitung montieren“.

- Schleifleitung VKL (nicht bei HB240): Die Hauptstromzuführung besteht
aus einer Schleifleitung, die an der Kranbahn montiert ist. In der
Schleifleitung verfährt ein Stromabnehmer, der von dem HB-Kran
mitgezogen wird.
Siehe „Schleifleitung VKL montieren“.

- Schleifleitung KBH: Die Hauptstromzuführung besteht aus einer
Schleifleitung, die an der Kranbahn montiert ist. In der Schleifleitung
verfährt ein Stromabnehmer, der von dem HB-Kran mitgezogen wird.
Siehe „Schleifleitung KBH montieren“.
- Bei der Zweischienenkatze ZSK gibt es eine weitere Variante der Hauptstromzuführung. Diese ist im Produkthandbuch „HB-Kran ZHB oder ZSK montieren“ beschrieben.
- Zuletzt wird die Hauptstromzuführung angeschlossen. Siehe „Hauptstromzuführung anschließen“.
Deckenträger 2LP/M16 oder M20 montieren: Flanschklemme an I-Träger
Der Deckenträger 2LP/M16 oder M20 wird mit zwei Flanschklemmen an den unteren Flansch eines I‑Trägers geklemmt.

Nur bei Deckenträger 2LP/M16 mit Gelenkträger
Dieser Abschnitt gilt nur bei einem Deckenträger 2LP/M16 mit angeschraubtem Gelenkträger (bei Normalversteifung, Schrägaufhängung, Schrägversteifung und V‑Aufhängung).
Gelenkträger drehen
An jedem Deckenträger 2LP/M16 mit Gelenkträger:
Die Gelenkträger können je nach Ausrichtung der Tragkonstruktion längs oder quer zum Deckenträger 4LP/M20 montiert werden.
Deckenträger

- Rippschraube M16x35 durch Gelenkträger stecken.
- Gelenkträger mit Rippschraube in Deckenträger stecken.
- Rippmutter M16 von der Rückseite lose auf die Rippschraube drehen.
- Gelenkträger nach Bedarf längs oder quer zum Deckenträger drehen.
- Rippmutter anschrauben. 300 Nm.
Flanschklemme zusammenbauen
Zweimal pro Deckenträger 2LP/M16 oder M20:
KlemmplatteKlemmbügel mit Kopfplatte

- Kopfplatte, Klemmbügel und Halteplatte auf Sechskantschraube M16x130 schieben.
- Sechskantschraube durch Deckenträger schieben.
- Von unten Klemmplatte aufstecken.
- Rippmutter M16 locker auf die Sechskantschraube drehen.
KlemmbügelNase

- Klemmbügel drehen: Die Nase des Klemmbügels soll in der Öffnung der Halteplatte klemmen.
Nur bei Flanschdicken ab 20 mm
Dieser Abschnitt gilt nur, wenn der Flansch des I-Trägers dicker ist als 20 mm.
Zweimal pro Deckenträger 2LP/M16 oder M20:
KlemmplatteSechskantschraube

- Kopfplatte, Klemmbügel und Halteplatte für dicke Flansche auf Sechskantschraube M16 schieben.
- Sechskantschraube durch Deckenträger schieben.
- Von unten Klemmplatte aufstecken.
- Rippmutter M16 locker auf die Sechskantschraube drehen.
KlemmbügelNase

- Klemmbügel drehen: Die Nase des Klemmbügels soll im aufgeschweißten U‑Profil auf der Halteplatte klemmen.
Flanschklemme montieren
An jedem Deckenträger 2LP/M16 oder M20:
Die angegebenen Maße, Positionen und Abstände genau einhalten.
Flanschklemmen

- Deckenträger mit Flanschklemmen auf I‑Träger schieben.
Deckenträger mittig zur HB-ProfilschieneDeckenträger rechtwinklig zur HB‑Profilschiene

- Den Deckenträger so ausrichten, dass er in Längsrichtung genau rechtwinklig zur späteren HB-Profilschiene steht.
- Den Deckenträger so verschieben, dass er genau mittig zur späteren HB-Profilschiene steht.
Dies ist nötig, damit die HB-Profilschiene später ausgerichtet werden kann.

- Rippmuttern M16 (2x) zunächst handfest festschrauben.
Die Rippmuttern werden später (nach dem Ausrichten der HB-Profilschiene) mit dem richtigen Anzieh-Drehmoment festgeschraubt.
Falls die Deckenträger 2LP/M16 oder M20 bereits jetzt endgültig ausgerichtet werden können:
- Rippmuttern festschrauben. 200 Nm.
Deckenträger 2LP/M16 oder M20 montieren: Anschweißblock
Der Deckenträger 2LP/M16 oder M20 wird nicht direkt an die Tragkonstruktion geschweißt. Stattdessen wird ein Anschweißblock angeschweißt, an dem dann der Deckenträger 2LP/M16 oder M20 angeschraubt und ausgerichtet wird.

Anforderungen an den Schweißfachbetrieb
Der Betrieb, der den Schweißfachbetrieb beauftragt, ist für die Auswahl und die richtige Qualifikation des Schweißfachbetriebs verantwortlich.
Bevor Schweißarbeiten durchgeführt werden:
- Eine Schweißaufsichtsperson (z. B. eines Schweißfachbetriebs) muss eine Schweißanweisung für die Schweißarbeiten erstellen.
- Diese Schweißanweisung dient der Schweißfachkraft als Grundlage für die gesamten Schweißarbeiten.
- In Europa: Schweißaufsichtsperson und Schweißfachbetrieb müssen eine Zertifizierung nach DIN EN 1090 EXC-3 haben.
Anschweißblock anschweißen
An jedem Deckenträger 2LP/M16 oder M20:
Die angegebenen Maße, Positionen und Abstände genau einhalten.

- Schweißstelle reinigen.
Es darf kein Rost, Zunder, Farbe, Fett oder Öl im Bereich der Schweißstelle sein.
Deckenträger mittig zur HB-ProfilschieneDeckenträger rechtwinklig zur HB‑Profilschiene

- Den Anschweißblock so ausrichten, dass er in Längsrichtung genau rechtwinklig zur späteren HB-Profilschiene steht.
- Den Anschweißblock so verschieben, dass er genau mittig zur späteren HB‑Profilschiene steht.
Dies ist nötig, damit die HB-Profilschiene später ausgerichtet werden kann.

- Anschweißblock mit umlaufender Kehlnaht a = 4 mm anschweißen.
- Werkstoff des Anschweißblocks: S 235 JR.
- Güte der Schweißnähte: Bewertungsgruppe B nach DIN EN ISO 5817.
- Anschweißblock und gesamte Tragkonstruktion lackieren (oder auf eine andere Art gegen Rost schützen).
Deckenträger 2LP/M16 oder M20 an Anschweißblock schrauben
Nur bei Deckenträger 2LP/M16 mit Gelenkträger
Dieser Abschnitt gilt nur bei einem Deckenträger 2LP/M16 mit angeschraubtem Gelenkträger (bei Normalversteifung, Schrägaufhängung, Schrägversteifung und V‑Aufhängung).
Gelenkträger drehen
An jedem Deckenträger 2LP/M16 mit Gelenkträger:
Die Gelenkträger können je nach Ausrichtung der Tragkonstruktion längs oder quer zum Deckenträger 4LP/M20 montiert werden.
Deckenträger

- Rippschraube M16x35 durch Gelenkträger stecken.
- Gelenkträger mit Rippschraube in Deckenträger stecken.
- Rippmutter M16 von der Rückseite lose auf die Rippschraube drehen.
- Gelenkträger nach Bedarf längs oder quer zum Deckenträger drehen.
- Rippmutter anschrauben. 300 Nm.
An jedem Deckenträger 2LP/M16 oder M20:
DeckenträgerAnschweißblock

- Deckenträger unter den Anschweißblock halten.
- Klemmplatten (2x) auf Rippschrauben M16x45 (2x) stecken.
- Rippschrauben mit Klemmplatten eindrehen.
- Rippschrauben festschrauben. 200 Nm.
Deckenträger 2LP/M16 oder M20 montieren: Dübelplatte
Der Deckenträger 2LP/M16 oder M20 wird an eine Dübelplatte geschraubt, die mit Ankerstangen an eine Betondecke gedübelt wird.

Dübelplatte positionieren
An jeder Dübelplatte:
Die angegebenen Maße, Positionen und Abstände genau einhalten.
Zuerst wird nur eines der Bohrlöcher gebohrt, die Ankerstange darin befestigt und nach dem Aushärten des Injektionsmörtels die Dübelplatte daran geschraubt. Die weiteren Bohrlöcher werden erst danach durch die Bohrung in der festgeschraubten Dübelplatte gebohrt. Sonst kann es sein, dass beim Bohren die Bohrlöcher etwas verlaufen und die Bohrlöcher hinterher nicht mehr passen.
Deckenträger mittig zur HB-ProfilschieneDeckenträger rechtwinklig zur HB‑Profilschiene

- Die Dübelplatte laut Planungsunterlagen positionieren.
- Die Dübelplatte so ausrichten, dass sie in Längsrichtung genau rechtwinklig zur späteren HB-Profilschiene steht.
- Die Dübelplatte so verschieben, dass sie genau mittig zur späteren HB-Profilschiene steht.
Dies ist nötig, damit die HB-Profilschiene später ausgerichtet werden kann.

- Den gesamten Montagebereich gründlich abfegen und putzen.
- Eine Bohrung der Dübelplatte an der Tragkonstruktion anzeichnen.
Die Dübelplatte hat, je nach Tragfähigkeit, zwei oder vier Bohrungen.
Bohrloch bohren
An einer der Bohrungen der Dübelplatte:

- Hartmetall-Mauerbohrer mit dem richtigen Durchmesser in Bohrhammer einspannen.
Nur Bohrer verwenden, die eine Prüfmarke der Prüfgemeinschaft Mauerbohrer e.V. Remscheid haben.
Ankerstange |
Bohrlochdurchmesser d |
|---|---|
M12 |
14 mm |
M16 |
18 mm |
Nur bei Fertigbetonteilen oder gegossenen Betonteilen
Dieser Abschnitt gilt nur, wenn die HB-Krananlage an Fertigbetonteile, vollständig gegossene Betonteile oder andere Betonteile gedübelt werden soll.
Betonüberdeckung

- Bohrlochtiefe ab Unterkante der Tragkonstruktion und Betonüberdeckung beachten und Bohrhammer genau senkrecht halten.
Alle Abmessungen für die gedübelten Ankerstangen wie Bohrlochtiefen, Randabstände usw. sind in den Planungsunterlagen angegeben. Diese Angaben genau einhalten.
Ankerstange |
Bohrlochtiefe ab Unterkante Tragkonstruktion h |
Betonüberdeckung (Bohrlochgrund bis Oberkante Betondecke) |
|---|---|---|
M12 |
105 mm |
25 mm |
M16 |
130 mm |
30 mm |
- Bohrloch bohren.
- Bohrlochtiefe mit einem Messgerät prüfen.
Nur bei Elementdecken
Dieser Abschnitt gilt nur, wenn die Ankerstange in Elementdecken (z. B. Filigrandecken) gedübelt werden soll.
BetonüberdeckungBohrlochtiefe Ortbeton

Das Halbfertigteil einer Elementdecke kann keine dynamischen Lasten aufnehmen und kann daher die Belastung durch den HB-Kran nicht an das Gebäude weitergeben. Nur der Ortbeton einer Elementdecke kann dynamische Lasten aufnehmen.
Die Ankerstange muss daher mit der „Bohrlochtiefe Ortbeton“ vollständig im Ortbeton verankert sein.
- Bohrlochtiefe Ortbeton und Betonüberdeckung beachten.
Alle Abmessungen für die gedübelten Ankerstangen wie Bohrlochtiefen, Randabstände usw. sind in den Planungsunterlagen angegeben. Diese Angaben genau einhalten.
Ankerstange |
Bohrlochtiefe Ortbeton (ho) |
Betonüberdeckung (Bohrlochgrund bis Oberkante Betondecke (u)) |
|---|---|---|
M12 |
105 mm |
25 mm |
M16 |
130 mm |
30 mm |
- Die Dicke des Halbfertigteils zur Bohrlochtiefe Ortbeton hinzurechnen.
Bohrlochtiefe Gesamt = Bohrlochtiefe Ortbeton + Dicke Halbfertigteil
Das Halbfertigteil darf eine maximale Dicke von 70 mm nicht überschreiten.
Um die zusätzliche Dicke des nicht tragenden Halbfertigteils auszugleichen, werden bei Elementdecken Ankerstangen mit einer höheren Gesamtlänge mitgeliefert.
- Bohrhammer genau senkrecht halten und Bohrloch bohren.
- Bohrlochtiefe mit einem Messgerät prüfen.
Bohrloch reinigen
Am Bohrloch:
Bohrloch

- Bohrlöcher mindestens zweimal mit einer Ausblaspumpe oder ölfreier Pressluft ausblasen und Bohrstaub aufsaugen.
Bohrlochbürste

- Bohrlöcher mit einer Bohrlochbürste zweimal ausbürsten.
- Zwei weitere Male Bohrlöcher ausblasen und Bohrstaub aufsaugen.
Kartusche vorbereiten
KartuscheStatikmischer

- Verschluss von Kartusche abschrauben.
- Statikmischer aufschrauben.
- Kartusche in Auspresspistole legen.
Spitze StatikmischerNicht vermischter Injektionsmörtel

- So lange Injektionsmörtel aus der Kartusche pressen, bis sich der austretende Injektionsmörtel einheitlich vermischt und deutlich grau färbt. Den nicht grau gefärbten Injektionsmörtel nicht verwenden.
- Bei Unterbrechungen (z. B. zwischen zwei Dübel-Montagen) Statikmischer nicht von der Kartusche schrauben.
- Nach jeder Unterbrechung zwei Pistolenhübe Injektionsmörtel ungenutzt auspressen und nicht verwenden.
- Nach längerer Pause einen neuen Statikmischer aufschrauben und wieder so lange Injektionsmörtel auspressen, bis sich der austretende Injektionsmörtel deutlich grau färbt.
- Nicht grau gefärbter Injektionsmörtel ist nicht richtig gemischt und bindet nicht ab. Injektionsmörtel, der nicht grau gefärbt ist, nicht verwenden!
- Verarbeitungszeit des Injektionsmörtels:
Temperatur der Kartusche |
Verarbeitungszeit [min] |
|---|---|
+ 5°C |
15 min |
+ 20°C |
6 min |
+30°C |
4 min |
Bohrloch mit Injektionsmörtel auffüllen
Skala

- Die nötige Menge Injektionsmörtel aus der Tabelle ablesen. Vom Bohrlochgrund aus das Bohrloch blasenfrei mit Injektionsmörtel füllen. Die eingefüllte Menge an der Skala an der Kartusche ablesen.
Bohrloch |
Nötige Menge Injektionsmörtel |
|---|---|
M12 |
Mindestens 8 Skalenteile |
M16 |
Mindestens 10 Skalenteile |
- Sofort mit dem nächsten Arbeitsschritt weitermachen (siehe „Ankerstange in das Bohrloch eindrehen“). Sonst härtet der Injektionsmörtel aus und wird unbrauchbar.
Ankerstange in das Bohrloch eindrehen
Ausgetretener Injektionsmörtel

- Ankerstange (ohne Kugelscheibe und Sechskantmuttern) leicht drehen und dabei in das Bohrloch eindrücken. Ankerstange soweit eindrücken, dass der Schaft mit den Konen genau bis zum Beginn des Gewindes vollständig im Bohrloch steckt.
- Dabei tritt etwas Injektionsmörtel aus dem Bohrloch.
- Nur bei Elementdecken: Da die Ankerstange nur im Ortbeton verankert wird, unterhalb des Ortbetons aber noch das Halbfertigteil sitzt, tritt kein Injektionsmörtel aus dem Bohrloch.
Tritt kein Injektionsmörtel aus dem Bohrloch:
- Ankerstange sofort aus dem Bohrloch ziehen.
- Zusätzlichen Injektionsmörtel in das Bohrloch füllen.
- Ankerstange wieder wie beschrieben eindrehen.
- Sofort mit dem nächsten Arbeitsschritt weitermachen (siehe „Injektionsmörtel abwischen“). Sonst härtet der Injektionsmörtel aus und die Dübelplatte kann nicht mehr plan montiert werden.
Injektionsmörtel abwischen
- Den ausgetretenen Injektionsmörtel abwischen.
Sonst kann die Dübelplatte später nicht plan unter die Betondecke geschraubt werden.
Keil montieren
Damit die Ankerstange sicher im Bohrloch gehalten wird (z. B. während an anderen Dübelplatten die erste Ankerstange montiert wird) wird nun ein Keil eingesteckt.
Keil

- Keil mit der konkaven Seite in Richtung Ankerstange drehen und in das Bohrloch drücken.
- Keil so weit drücken, bis die Ankerstange sicher im Bohrloch sitzt und nicht herausrutscht.
- Dadurch wird die Ankerstange leicht zur Seite gedrückt. Dies ist für die weitere Montage unerheblich.
Injektionsmörtel aushärten lassen
- Injektionsmörtel aushärten lassen.
Temperatur in Betondecke |
Aushärtezeit [min] |
|---|---|
-5°C bis 0°C |
360 min |
+1°C bis +5°C |
180 min |
+6°C bis +10°C |
90 min |
+11°C bis +20°C |
35 min |
+21°C bis +30°C |
20 min |
+31°C bis +40°C |
12 min |
Tipp:
Die Zeit in der der Injektionsmörtel aushärtet, kann genutzt werden, um an anderen Dübelplatten die erste Ankerstange zu montieren.
Dübelplatte anschrauben
Nachdem der Injektionsmörtel an der ersten Ankerstange ausgehärtet ist:
Spannbuchse

- Den herausstehenden Teil des Keils entfernen.
- Dübelplatte mit der Bohrung ohne Gewinde auf die montierte Ankerstange schieben.
Nicht die Bohrungen mit Gewinde verwenden. An diese wird später der Deckenträger montiert.
- Dübelplatte ausrichten, wie zu Beginn beschrieben.
- Spannbuchse auf Ankerstange setzen.
- Montagehilfe auf Ankerstange schieben.
- Spannbuchse mit einem Hammer und Montagehilfe so weit einschlagen, bis das untere Ende der Spannbuchse mit der Unterkante der Dübelplatte bündig ist.
KugelscheibeKegelpfanne

- Kegelpfanne auf Ankerstange stecken.
- Kugelscheibe aufstecken.
- Sechskantmutter M12 oder M16 auf die Ankerstange schrauben und vorsichtig so festziehen, dass sich die Dübelplatte nicht mehr verdrehen lässt.
- Die Dübelplatte sitzt fest unter der Betondecke und dient als Schablone für die weiteren Bohrlöcher.
Danach alle weiteren Ankerstangen montieren
Danach alle weiteren Bohrungen setzen:
- An alle weiteren Bohrungen in der Dübelplatte (eine weitere oder drei weitere Bohrungen) durch die Dübelplatte hindurch in die Betondecke bohren.
Die Dübelplatte dient dabei als Schablone.
- Bohrlöcher reinigen, Bohrlochtiefe prüfen, Kartusche vorbereiten, Bohrloch mit Injektionsmörtel auffüllen, Ankerstange in das Bohrloch eindrehen, Injektionsmörtel abwischen, Injektionsmörtel aushärten lassen und Dübelplatte anschrauben wie zuvor beschrieben.
Der Keil wird nur bei der ersten Ankerstange verwendet.
Dübelplatte endgültig festschrauben
Sobald der Injektionsmörtel ausgehärtet ist:
- Alle Sechskantmuttern mit dem entsprechenden Anzieh-Drehmoment festschrauben.
Ankerstange |
Anzieh-Drehmoment |
|---|---|
M12 |
40 Nm |
M16 |
60 Nm |
Kann die Sechskantmutter nicht mit dem nötigen Anzieh-Drehmoment festgeschraubt werden (z. B. weil sich die Ankerstange mitdreht) ist die Ankerstange nicht richtig montiert.
In diesem Fall:
- HB-Anlage nicht weiter montieren.
- ABUS anrufen und das weitere Vorgehen absprechen.
Sechskantmuttern sichern und versiegeln
An allen Ankerstangen:
Sicherungsmutter

- Sicherungsmuttern auf die Ankerstangen schrauben. Handfest festschrauben.
- Sechskantmuttern, Sicherungsmuttern und Ankerstangen mit Schraubensicherungslack versiegeln.
Überstehende Ankerstangen nicht abtrennen:
Am Kopf der Ankerstangen sind Technische Daten eingeprägt. Über diese kann die Ankerstange später identifiziert werden. Daher dürfen die herausstehenden Teile der Ankerstangen nicht abgetrennt werden.
Montage dokumentieren
- Den Aufkleber mit Zulassungsnummer, Ü‑Zeichen, Chargennummer und EAN-Code der Ankerstangen im Dübelprotokoll (siehe „Dübelprotokoll“) einkleben oder beilegen.
- Das Dübelprotokoll ausfüllen und zum Prüfbuch des Krans heften.
Deckenträger 2LP/M16 oder M20 festschrauben
Nur bei Deckenträger 2LP/M16 mit Gelenkträger
Dieser Abschnitt gilt nur bei einem Deckenträger 2LP/M16 mit angeschraubtem Gelenkträger (bei Normalversteifung, Schrägaufhängung, Schrägversteifung und V‑Aufhängung).
Gelenkträger drehen
An jedem Deckenträger 2LP/M16 mit Gelenkträger:
Die Gelenkträger können je nach Ausrichtung der Tragkonstruktion längs oder quer zum Deckenträger 4LP/M20 montiert werden.
Deckenträger

- Rippschraube M16x35 durch Gelenkträger stecken.
- Gelenkträger mit Rippschraube in Deckenträger stecken.
- Rippmutter M16 von der Rückseite lose auf die Rippschraube drehen.
- Gelenkträger nach Bedarf längs oder quer zum Deckenträger drehen.
- Rippmutter anschrauben. 300 Nm.
An jedem Deckenträger 2LP/M16 oder M20:
DeckenträgerKlemmplatte

- Rippschrauben M16x70 (2x) durch Klemmplatten (2x), Deckenträger (1x) und Halteplatten (2x) stecken.
- Deckenträger unter die Dübelplatte halten und Rippschrauben locker anschrauben.
- Rippschrauben M16x70 (2x) zunächst handfest festschrauben.
Die Rippschrauben werden später (nach dem Ausrichten der HB-Profilschiene) mit dem richtigen Anzieh-Drehmoment festgeschraubt.
Falls die Deckenträger 2LP/M16 oder M20 bereits jetzt endgültig ausgerichtet werden können:
- Rippschrauben festschrauben. 200 Nm.
Dübelprotokoll
Auftragsnummer |
|
|---|---|
Bauvorhaben |
|
Montageunternehmen |
Soll-Angaben |
Soll-Angaben |
||
|---|---|---|---|
Verwendete Dübel bei Stahlbetondecke |
FHB dyn |
FHB dyn |
❑ Bezeichnung stimmt überein |
Verwendete Dübel bei Elementdecke |
FHB dyn |
FHB dyn |
❑ Bezeichnung stimmt überein |
Verwendeter Injektionsmörtel |
FIS HB 150 C |
FIS HB 150 C |
❑ Bezeichnung stimmt überein |
Anzahl der montierten Dübel |
_____ Stück |
||
Betonfestigkeit nach DIN 1045 / DIN 1045-1 / EC2 |
≥ B25 |
≥ B25 |
Nach Kundenangabe B _____ C _____ |
Tragfähige Dicke der Bodenplatte |
140 mm |
160 mm |
Nach Kundenangabe _____ mm |
Bohrlochtiefe h |
≥ 105 mm |
≥ 130 mm |
_____ mm |
Bohrernenndurchmesser d |
14 mm |
18 mm |
_____ mm |
Bohrerschneidendurchmesser |
14,0 bis 14,5 mm |
18,0 bis 18,5 mm |
_____ mm |
Der verwendete Hammerbohrer trägt die Prüfmerkmale der Prüfgemeinschaft Mauerbohrer e.V. Remscheid |
❑ ja |
||
Reinigung der Bohrlöcher |
2x ausblasen 2x ausbürsten 2x ausblasen |
2x ausblasen 2x ausbürsten 2x ausblasen |
___ ausgeblasen ___ ausgebürstet ___ ausgeblasen |
Temperatur im Verankerungsgrund |
-5°C bis 40°C |
-5°C bis 40°C |
_____ °C |
Randabstand Bohrlöcher zum Betonbauteilrand bzw. Fugen |
150 mm |
150 mm |
_____ mm |
Anzieh-Drehmoment |
40 Nm |
60 Nm |
_____ Nm |
Wurden die Sechskantmuttern mit einem geprüften und kalibrierten Drehmomentschlüssel festgeschraubt? |
❑ ja |
||
Sind alle Sechskantmuttern mit Sicherungsmutter gesichert? |
❑ ja |
||
Sind alle Dübel mit Siegellack versiegelt? |
❑ ja |
||
Wurde die Dübelmontage ordnungsgemäß entsprechend dieses Produkthandbuches durchgeführt und dieses Protokoll vollständig ausgefüllt? |
❑ ja |
||
_____________ _____________ __________________________ __________________________
Ort Datum Name in Druckschrift Unterschrift
Deckenträger 2LP/M16 oder M20 montieren: Ankeranschluss an Betonteil
Der Deckenträger 2LP/M16 oder M20 wird an zwei Flachrundschrauben geschraubt. Die Flachrundschrauben werden durch Durchgangsbohrlöcher in ein Betonteil gesteckt und von der anderen Seite mit Gegenplatten gesichert.

Durchgangsbohrloch bohren
An jedem Deckenträger 2LP/M16 oder M20:
Die angegebenen Maße, Positionen und Abstände genau einhalten.
Deckenträger mittig zur HB-ProfilschieneDeckenträger rechtwinklig zur HB‑Profilschiene

- Die Bohrlöcher so positionieren, dass der Deckenträger später in Längsrichtung genau rechtwinklig zur späteren HB-Profilschiene steht.
- Die Bohrlöcher so positionieren, dass der Deckenträger später genau mittig zur späteren HB-Profilschiene steht.
Dies ist nötig, damit die HB-Profilschiene später ausgerichtet werden kann.
Bohrloch-AbstandBohrloch-Durchmesser

- Auf der anderen Seite des Betonteils z. B. einen Holzbalken gegen die Austrittsstelle des Bohrers pressen. So bricht das Betonteil beim Bohren nicht so stark aus.
- Arbeitssicherheitsbestimmungen beachten und mit geeigneter Schlagbohrmaschine (abhängig vom Material des Betonteils) zwei Durchgangsbohrlöcher in das Betonteil bohren:
- Bohrloch-Durchmesser: 20 mm
- Bohrloch-Abstand: 190 mm
Flachrundschrauben in Betonteil stecken
An jedem Deckenträger 2LP/M16 oder M20:
GegenplatteFlachrundschrauben

- Flachrundschrauben (2x) mit Gegenplatte (je 1x) von oben durch das Betonteil stecken.
Deckenträger 2LP/M16 oder M20 festschrauben
Nur bei Deckenträger 2LP/M16 mit Gelenkträger
Dieser Abschnitt gilt nur bei einem Deckenträger 2LP/M16 mit angeschraubtem Gelenkträger (bei Normalversteifung, Schrägaufhängung, Schrägversteifung und V‑Aufhängung).
Gelenkträger drehen
An jedem Deckenträger 2LP/M16 mit Gelenkträger:
Die Gelenkträger können je nach Ausrichtung der Tragkonstruktion längs oder quer zum Deckenträger 4LP/M20 montiert werden.
Deckenträger

- Rippschraube M16x35 durch Gelenkträger stecken.
- Gelenkträger mit Rippschraube in Deckenträger stecken.
- Rippmutter M16 von der Rückseite lose auf die Rippschraube drehen.
- Gelenkträger nach Bedarf längs oder quer zum Deckenträger drehen.
- Rippmutter anschrauben. 300 Nm.
An jedem Deckenträger 2LP/M16 oder M20:
HalteplattenFlachrundschraube

- Halteplatten (2x), Deckenträger (1x) und Klemmplatten (2x) von unten auf die Flachrundschraube stecken.
- Deckenträger mit Rippmuttern M16 (2x) locker anschrauben.
- Den Deckenträger so verschieben, dass er genau mittig zur späteren HB-Profilschiene steht.
Dies ist nötig, damit die HB-Profilschiene später ausreichend weit nach links und rechts ausgerichtet werden kann. Der Deckenträger kann später 12 mm nach links und rechts verschoben werden.
- Rippmuttern M16 (2x) zunächst handfest festschrauben.
Die Rippmuttern werden später (nach dem Ausrichten der HB-Profilschiene) mit dem richtigen Anzieh-Drehmoment festgeschraubt.
Falls die Deckenträger 2LP/M16 oder M20 bereits jetzt endgültig ausgerichtet werden können:
- Rippmuttern festschrauben. 90 Nm.
Deckenträger 2LP/M16 montieren: Ankerschiene (Halfenschiene)
Der Deckenträger 2LP/M16 wird an eine Ankerschiene der Firma Halfen geschraubt, die fest im Betonteil vergossen wurde.
An einem Deckenanschluss an einer eingegossenen Ankerschiene kann nur ein Deckenträger 2LP/M16 montiert werden. Ein Deckenträger 2LP/M20 oder 4LP/M20 kann nicht montiert werden.

Halfenschiene in Betonteil eingießen
Beim Gießen des Betonteils:
Die angegebenen Maße, Positionen und Abstände genau einhalten.
- Nur Ankerschienen der Firma Halfen verwenden, die bauaufsichtlich zugelassen sind und für dynamische Belastung geeignet sind.
- Die Hinweise des Herstellers beachten.
- Nur zusammengehörige Teile des Ankerschienen-Systems verwenden.
Deckenträger mittig zur HB-ProfilschieneDeckenträger rechtwinklig zur HB‑Profilschiene

- Die Halfenschiene so ausrichten, dass der Deckenträger später in Längsrichtung genau rechtwinklig zur späteren HB-Profilschiene steht.
- Die Halfenschiene so verschieben, dass der Deckenträger später genau mittig zur späteren HB-Profilschiene steht.
Dies ist nötig, damit die HB-Profilschiene später ausgerichtet werden kann.
- Die Halfenschiene in die Planung der Bewehrungsführung und Betonüberdeckung einbeziehen.
Anschraubplatte montieren
An jedem Deckenträger 2LP/M16:
Halfenschiene

- Die Halfenschrauben (2x) in die Halfenschiene stecken und drehen.
- Die Halfenschrauben so verschieben, dass sie zum Lochabstand der Anschraubplatten passen.
AnschraubplatteQuadratische Unterlegscheibe

- Quadratische Unterlegscheibe (2x) auf die Halfenschrauben stecken.
Die Anschraubplatte muss glatt an der Halfenschiene aufliegen. Sie darf nicht auf dem Beton um die Halfenschiene herum aufliegen. Durch die quadratische Unterlegscheibe wird sichergestellt, dass die Anschraubplatte an der Halfenschiene anliegt und den Beton nicht belastet.
- Anschraubplatte auf die Halfenschrauben stecken.
Unterlegscheibe

- Unterlegscheibe (2x) und Sechskantmutter (2x) auf die Halfenschraube schrauben.
- Sechskantmutter anschrauben.
Halfen-Schraube |
Größe, Länge und Güte |
Anzieh-Drehmoment |
|---|---|---|
HSR40/22 |
M16x40 (8.8) |
200 Nm |
HSR 50/30 |
M20x45 (8.8) |
400 Nm |
HS 50/30 |
M24x45 (4.6) |
200 Nm |
HS 72/48 |
M24x45 (8.8) |
680 Nm |
- Sicherungsmutter (2x) aufschrauben und kontern.
Deckenträger 2LP/M16 an Anschraubplatte schrauben
Nur bei Deckenträger 2LP/M16 mit Gelenkträger
Dieser Abschnitt gilt nur bei einem Deckenträger 2LP/M16 mit angeschraubtem Gelenkträger (bei Normalversteifung, Schrägaufhängung, Schrägversteifung und V‑Aufhängung).
Gelenkträger drehen
An jedem Deckenträger 2LP/M16 mit Gelenkträger:
Die Gelenkträger können je nach Ausrichtung der Tragkonstruktion längs oder quer zum Deckenträger 4LP/M20 montiert werden.
Deckenträger

- Rippschraube M16x35 durch Gelenkträger stecken.
- Gelenkträger mit Rippschraube in Deckenträger stecken.
- Rippmutter M16 von der Rückseite lose auf die Rippschraube drehen.
- Gelenkträger nach Bedarf längs oder quer zum Deckenträger drehen.
- Rippmutter anschrauben. 300 Nm.
An jedem Deckenträger 2LP/M16:
Klemmplatte

- Deckenträger (1x) und Klemmplatten (2x) von unten unter die Anschraubplatte halten.
- Deckenträger mit Rippschrauben M16x70 (2x) locker anschrauben.
- Den Deckenträger so verschieben, dass er genau mittig zur späteren HB-Profilschiene steht.
Dies ist nötig, damit die HB-Profilschiene später ausgerichtet werden kann.
- Rippschrauben M16x70 (2x) zunächst handfest festschrauben.
Die Rippschrauben werden später (nach dem Ausrichten der HB-Profilschiene) mit dem richtigen Anzieh-Drehmoment festgeschraubt.
Falls die Deckenträger 2LP/M16 bereits jetzt endgültig ausgerichtet werden können:
- Rippschrauben festschrauben. 200 Nm.
Deckenträger 2LP/M16 oder M20 montieren: Holzbalken umklammern
Der Deckenträger 2LP/M16 oder M20 wird mit einem zweiten Deckenträger auf der gegenüberliegenden Seite an einen Holzbalken geschraubt und umklammert ihn auf diese Weise.

Gewindestangen sägen
- Dicke des Holzbalkens ausmessen.
- Gewindestangen sägen:
Länge = 2 x 80 + Balkendicke
Pro Aufhängung sind zwei Gewindestangen nötig.
Nur bei Deckenträger 2LP/M16 mit Gelenkträger
Dieser Abschnitt gilt nur bei einem Deckenträger 2LP/M16 mit angeschraubtem Gelenkträger (bei Normalversteifung, Schrägaufhängung, Schrägversteifung und V‑Aufhängung).
Gelenkträger drehen
An jedem Deckenträger 2LP/M16 mit Gelenkträger:
Die Gelenkträger können je nach Ausrichtung der Tragkonstruktion längs oder quer zum Deckenträger 4LP/M20 montiert werden.
Deckenträger

- Rippschraube M16x35 durch Gelenkträger stecken.
- Gelenkträger mit Rippschraube in Deckenträger stecken.
- Rippmutter M16 von der Rückseite lose auf die Rippschraube drehen.
- Gelenkträger nach Bedarf längs oder quer zum Deckenträger drehen.
- Rippmutter anschrauben. 300 Nm.
Deckenträger 2LP/M16 oder M20 am Holzbalken montieren
An jedem Deckenträger über dem Holzbalken auf beiden Seiten:
Die angegebenen Maße, Positionen und Abstände genau einhalten.
KlemmplatteDeckenträger Gegenseite

- Klemmplatte auf die Gewindestange stecken.
- Rippmutter M16 von oben auf die Gewindestange schrauben.
- Gewindestange mit Klemmplatte durch den oberen Deckenträger stecken.
- Zwischenplatte von unten auf die Gewindestange stecken.
- Deckenträger von oben auf den Holzbalken legen.
- Gewindestangen von beiden Seiten an den Holzbalken heranschieben.
Die Gewindestangen sollen dicht am Holzbalken anliegen.
Deckenträger mittig zur HB-ProfilschieneDeckenträger rechtwinklig zur HB‑Profilschiene

- Den Deckenträger so ausrichten, dass er in Längsrichtung genau rechtwinklig zur späteren HB-Profilschiene steht.
- Den Deckenträger so verschieben, dass er genau mittig zur späteren HB-Profilschiene steht.
Dies ist nötig, damit die HB-Profilschiene später ausgerichtet werden kann.
Unter dem Holzbalken:
ZwischenplatteRippmutter

- Zwischenplatte (2x) auf die Gewindestangen stecken.
- Deckenträger auf die Gewindestangen stecken.
- Klemmplatte (2x) auf die Gewindestangen stecken.
- Rippmuttern M16 (2x) zunächst handfest festschrauben.
Die Rippmuttern werden später (nach dem Ausrichten der HB-Profilschiene) mit dem richtigen Anzieh-Drehmoment festgeschraubt.
Falls die Deckenträger 2LP/M16 oder M20 bereits jetzt endgültig ausgerichtet werden können:
- Rippmuttern festschrauben. 90 Nm.
Deckenträger 2LP/M16 oder M20 montieren: Mit Rippmutter anschrauben

Der Deckenträger 2LP/M16 oder M20 wird an eine eigene (kundenseitige) Befestigung geschraubt. Hierfür müssen Gewindestangen-Paare M16x70 bauseits vorhanden sein.
Deckenträger 2LP/M16 oder M20 |
Mindest-Abstand der Gewindestangen |
Maximal-Abstand der Gewindestangen |
|---|---|---|
Deckenträger A |
90 mm |
140 mm |
Deckenträger B |
140 mm |
240 mm |
Deckenträger C |
240 mm |
330 mm |

Deckenträger 2LP/M16 oder M20 mit Rippmuttern anschrauben
Nur bei Deckenträger 2LP/M16 mit Gelenkträger
Dieser Abschnitt gilt nur bei einem Deckenträger 2LP/M16 mit angeschraubtem Gelenkträger (bei Normalversteifung, Schrägaufhängung, Schrägversteifung und V‑Aufhängung).
Gelenkträger drehen
An jedem Deckenträger 2LP/M16 mit Gelenkträger:
Die Gelenkträger können je nach Ausrichtung der Tragkonstruktion längs oder quer zum Deckenträger 4LP/M20 montiert werden.
Deckenträger

- Rippschraube M16x35 durch Gelenkträger stecken.
- Gelenkträger mit Rippschraube in Deckenträger stecken.
- Rippmutter M16 von der Rückseite lose auf die Rippschraube drehen.
- Gelenkträger nach Bedarf längs oder quer zum Deckenträger drehen.
- Rippmutter anschrauben. 300 Nm.
An jedem Deckenträger 2LP/M16 oder M20:
Die angegebenen Maße, Positionen und Abstände genau einhalten.
Halteplatten

- Halteplatte (2x), Deckenträger (1x) und Klemmplatte (2x) auf die Gewindestangen stecken.
- Rippmuttern M16 (2x) locker auf die Gewindestange drehen.
Deckenträger mittig zur HB-ProfilschieneDeckenträger rechtwinklig zur HB‑Profilschiene

- Den Deckenträger so ausrichten, dass er in Längsrichtung genau rechtwinklig zur späteren HB-Profilschiene steht.
- Den Deckenträger so verschieben, dass er genau mittig zur späteren HB-Profilschiene steht.
Dies ist nötig, damit die HB-Profilschiene später ausgerichtet werden kann.
- Rippmuttern M16 (2x) zunächst handfest festschrauben.
Die Rippmuttern werden später (nach dem Ausrichten der HB-Profilschiene) mit dem richtigen Anzieh-Drehmoment festgeschraubt.
Falls die Deckenträger 2LP/M16 oder M20 bereits jetzt endgültig ausgerichtet werden können:
- Rippmuttern festschrauben.
Das korrekte Anzieh-Drehmoment abhängig von der Schraubengüte und der Reibungszahl aus der Normtabelle auswählen.
Beispiel: 200 Nm bei M16 und Schraubengüte 8.8 und Reibungszahl 0,12.
Deckenträger 2LP/M16 oder M20 montieren: Mit Rippschraube anschrauben

Der Deckenträger 2LP/M16 oder M20 wird an eine eigene (kundenseitige) Befestigung geschraubt. Hierfür müssen Gewindebohrungen M16 oder Durchgangsbohrungen bauseits vorhanden sein.
Materialstärke |
Materialgüte |
|
|---|---|---|
Durchgangsbohrung und Rippmuttern |
Maximal 28 mm |
Mindestens S235 |
Gewindebohrung und Rippschraube |
Mindestens 16 mm |
Mindestens S235 |
Deckenträger 2LP/M16 oder M20 |
Mindest-Abstand der Bohrungen |
Maximal-Abstand der Bohrungen |
|---|---|---|
Deckenträger A |
90 mm |
140 mm |
Deckenträger B |
140 mm |
240 mm |
Deckenträger C |
240 mm |
330 mm |

Deckenträger 2LP/M16 oder M20 mit Rippschrauben anschrauben
Nur bei Deckenträger 2LP/M16 mit Gelenkträger
Dieser Abschnitt gilt nur bei einem Deckenträger 2LP/M16 mit angeschraubtem Gelenkträger (bei Normalversteifung, Schrägaufhängung, Schrägversteifung und V‑Aufhängung).
Gelenkträger drehen
An jedem Deckenträger 2LP/M16 mit Gelenkträger:
Die Gelenkträger können je nach Ausrichtung der Tragkonstruktion längs oder quer zum Deckenträger 4LP/M20 montiert werden.
Deckenträger

- Rippschraube M16x35 durch Gelenkträger stecken.
- Gelenkträger mit Rippschraube in Deckenträger stecken.
- Rippmutter M16 von der Rückseite lose auf die Rippschraube drehen.
- Gelenkträger nach Bedarf längs oder quer zum Deckenträger drehen.
- Rippmutter anschrauben. 300 Nm.
An jedem Deckenträger 2LP/M16 oder M20:
Die angegebenen Maße, Positionen und Abstände genau einhalten.
Halteplatten

- Rippschrauben (2x) durch Klemmplatten (2x), Deckenträger (1x) und Halteplatten (2x) stecken.
Rippschraube |
|
|---|---|
Durchgangsbohrung und Rippmuttern |
M16x90 |
Gewindebohrung und Rippschraube |
M16x70 |
- Deckenträger unter die Bohrungen halten und Rippschrauben locker anschrauben.
Deckenträger mittig zur HB-ProfilschieneDeckenträger rechtwinklig zur HB‑Profilschiene

- Den Deckenträger so ausrichten, dass er in Längsrichtung genau rechtwinklig zur späteren HB-Profilschiene steht.
- Den Deckenträger so verschieben, dass er genau mittig zur späteren HB-Profilschiene steht.
Dies ist nötig, damit die HB-Profilschiene später ausgerichtet werden kann.
- Rippschrauben (2x) zunächst handfest festschrauben.
Die Rippschrauben werden später (nach dem Ausrichten der HB-Profilschiene) mit dem richtigen Anzieh-Drehmoment festgeschraubt.
Falls die Deckenträger 2LP/M16 oder M20 bereits jetzt endgültig ausgerichtet werden können:
- Rippschrauben festschrauben.
Das korrekte Anzieh-Drehmoment abhängig von der Schraubengüte und der Reibungszahl aus der Normtabelle auswählen.
Beispiel: 200 Nm bei M16 und Schraubengüte 8.8 und Reibungszahl 0,12.
Zusätzliche Deckenträger 2LP/M16 anbringen (für Versteifung oder V-Aufhängung)
Nur bei Normalversteifung, bei Schrägversteifung und bei V-Aufhängung
Dieser Abschnitt gilt nur, wenn eine zusätzliche Versteifung vorgesehen ist (Normalversteifung oder Schrägversteifung) oder wenn eine V-Aufhängung vorgesehen ist.
Die angegebenen Maße, Positionen und Abstände genau einhalten.
Zusätzlichen Deckenträger 2LP/M16 montieren
Zusätzlicher Deckenträger 2LP/M16
(für Versteifung oder V-Aufhängung)

- Zusätzlichen Deckenträger mit Gelenkträger neben dem schon vorhandenen Deckenträger montieren.
Die angegebenen Maße, Positionen und Abstände genau einhalten.
Gewindestangen kürzen oder verlängern
Für alle Aufhängungen (außer bei Kurzaufhängung) werden Gewindestangen benötigt, an denen später die Kranbahn aufgehängt wird.
Die Gewindestangen müssen individuell gekürzt oder verlängert werden.
Gewindestangen kürzen:
- Gewindestange auf die benötigte Länge kürzen.
- Schnittkante entgraten.

- Im Abstand von 6 mm von der Schnittkante entfernt eine neue Bohrung für den Federstecker anzeichnen.
Hängt die HB-Kranbahn parallel oder im rechten Winkel zum Deckenträger: Die neue Bohrung muss mit der bestehenden Bohrung am anderen Ende der Gewindestange genau in einer Flucht liegen.
Hängt die HB-Kranbahn in einem anderen Winkel zum Deckenträger: Die neue Bohrung muss mit der bestehenden Bohrung am anderen Ende der Gewindestange genau im benötigten Winkel liegen.

- An der Markierung eine Bohrung (Durchmesser 4 mm) in die Gewindestange bohren.
Bei Bedarf (z. B. um Ungenauigkeiten auszugleichen) kann die Bohrung in der Gewindestange mit einem Durchmesser von 5 mm gebohrt werden.
Gewindestange verlängern:
Kupplung

- Kupplung (auf beiden Seiten mit Rechtsgewinde) auf die Gewindestange schrauben.
- Zweite Gewindestange in Kupplung schrauben.
- Kupplung so drehen, dass die Bohrung zu sehen ist.
- Federstecker (2x) einschieben.
Kranbahnaufhängung M16: Normalaufhängung montieren
An die montierten Deckenträger werden nun Gewindestangen montiert, an denen später die Kranbahn aufgehängt wird.
Übersicht:

Baugröße |
HA |
|---|---|
HB110 |
HA = LW ± 25 mm |
HB150 |
HA = LW ± 28 mm |
HB190 |
HA = LW ± 28 mm |
HB240 |
HA = LW ± 28 mm |
Gewindestange am Deckenträger montieren
Am Deckenträger:
KreuzbohrungFederstecker

- Kupplung (auf beiden Seiten mit Rechtsgewinde) an den Deckenträger schrauben.
- Gekürzte oder verlängerte Gewindestange in die Kupplung schrauben.
- Kupplung so drehen, dass die Bohrungen zu sehen sind.
Am Deckenträger hat die Gewindestange eine Kreuzbohrung. Die Kupplung so drehen, dass die Bohrung verwendet wird, die in quer zur späteren HB-Kranbahn zeigt.
- Federstecker (2x) einschieben.
Am unteren Ende der Gewindestange wird später die HB-Kranbahn montiert.
Kranbahnaufhängung M16: Kurzaufhängung montieren
An die montierten Deckenträger werden nun Spannmuttern montiert, an denen später direkt die Kranbahn aufgehängt wird.
Mit der Kurzaufhängung können besonders kurze Abstände zwischen Deckenträger und Kranbahn erreicht werden.
Übersicht Kurzaufhängung XS und S:

Übersicht Kurzaufhängung M und L:

Baugröße |
HA bei Kurzaufhängung XS |
HA bei Kurzaufhängung S |
HA bei Kurzaufhängung M |
HA bei Kurzaufhängung L |
|---|---|---|---|---|
HB110 |
105 bis 125 mm |
125 bis 145 mm |
135 bis 175 mm |
155 bis 195 mm |
HB150 |
102 bis 124 mm |
122 bis 144 mm |
132 bis 174 mm |
142 bis 194 mm |
HB190 |
102 bis 124 mm |
122 bis 144 mm |
132 bis 174 mm |
142 bis 194 mm |
HB240 |
102 bis 124 mm |
122 bis 144 mm |
132 bis 174 mm |
142 bis 194 mm |
Nur bei Kurzaufhängung und Deckenträger 2LP/M16 oder M20 mit Flanschklemmen über einem Profilstoß
Dieser Abschnitt gilt nur, wenn eine Kurzaufhängung an einem Deckenträger 2LP/M16 oder M20 mit Flanschklemmen montiert ist und genau im Bereich des Deckenträgers zwei Profilschienen-Stücke verbunden sind (Profilstoß).
Wenn das Gewinde des Deckenträgers gegen Bauteile am Profilstoß (z. B. Lasche vom Klemmblech, Abstandhalter zwischen Klemmblechen) stößt:
Gewinde des DeckenträgersDeckenträger

- Gewinde des Deckenträgers kürzen.
Deckenträger vorbereiten
Am Deckenträger:
Deckenträger

- Am Deckenträger sind keine weiteren Vorbereitungen nötig. Die Montage der Spannmutter wird in den nächsten Abschnitten beschrieben.
Am Deckenträger wird später die Kranbahn montiert.
Kranbahnaufhängung M16: Schrägaufhängung montieren
An die montierten Deckenträger mit Gelenkträger werden nun Gewindestangen montiert, an denen später die Kranbahn aufgehängt wird.
Übersicht:

Baugröße |
HA bei LW 80 mm |
HA bei LW ab 100 mm |
|---|---|---|
HB110 |
HA = |
HA = |
HB150 |
HA = |
HA = |
HB190 |
HA = |
HA = |
HB240 |
HA = |
HA = |
Gewindestange vorbereiten
Am oberen Ende der Gewindestange:
SpanngelenkSpannmutter

- Sechskantmutter M16x1,5 (2x) auf die gekürzte oder verlängerte Gewindestange schrauben.
- Gewindestange so weit in die Spannmutter einschrauben, bis die Gewindestange innen bündig (siehe Vergrößerung auf dem Bild) mit der Spannmutter abschließt
- Mit Sechskantmutter kontern.
Am unteren Ende der Gewindestange wird später die HB-Kranbahn montiert.
Gewindestange befestigen
Am Deckenträger:
SL-SicherungGelenkträger

- Spanngelenk zwischen den Gelenkträger am Deckenträger stecken.
- Bolzen durch Gelenkträger und Spanngelenk stecken.
- Bolzen mit SL-Sicherung sichern.
Kranbahnaufhängung M16: Normalversteifung montieren
An die montierten Deckenträger für den senkrechten Laststrang und für die Versteifung werden nun Gewindestangen montiert, an denen später die Kranbahn aufgehängt wird.
An die zusätzlichen Deckenträger für die Versteifung werden die Einzelteile der Versteifung montiert und diese dann mit dem senkrechten Laststrang verbunden.
Übersicht:

Baugröße |
HA |
HS |
|---|---|---|
HB110 |
HA = |
HS = |
HB150 |
HA = |
HS = |
HB190 |
HA = |
HS = |
HB240 |
HA = |
HS = |
Mindestlänge der Gewindestange am senkrechten Laststrang (LW1) ist 300 mm
Senkrechten Laststrang montieren
Am Deckenträger:
KreuzbohrungFederstecker

- Kupplung (auf beiden Seiten mit Rechtsgewinde) an den Deckenträger schrauben.
- Gekürzte oder verlängerte Gewindestange in die Kupplung schrauben.
- Kupplung so drehen, dass die Bohrungen zu sehen sind.
Am Deckenträger hat die Gewindestange eine Kreuzbohrung. Die Kupplung so drehen, dass die Bohrung verwendet wird, die in quer zur späteren HB-Kranbahn zeigt.
- Federstecker (2x) einschieben.
Gelenkträger und Spannmutter am senkrechten Laststrang montieren
Am unteren Ende der Gewindestangen wird nun ein Gelenkträger montiert. Hier wird später der senkrechte Laststrang mit der Versteifung verbunden.
Am unteren Ende der Gewindestange:
SechskantmutternGewindestange

- Sechskantmutter M16x1,5 (2x) etwa 40 mm auf die Gewindestange schrauben.
- Gelenkträger auf die Gewindestange stecken.
Versteifung montieren
Nun wird der Deckenträger der Versteifung mit dem zuvor montierten Gelenkträger des senkrechten Laststrangs verbunden.

- Länge der Gewindestange (a) für die Versteifung ermitteln.
Dazu den Abstand der beiden Löcher (b) zwischen den Gelenkträgern messen und zweimal die innere Länge des Spanngelenks (c = 2x 56 mm) abziehen.
- Gewindestangen für die Versteifung auf das ermittelte Maß kürzen.
An beiden Enden der Gewindestange:
GewindestangeSpannmutter

- Sechskantmutter M16x1,5 (2x) auf die gekürzte oder verlängerte Gewindestange schrauben.
- Gewindestange so weit in die Spannmutter (2x) einschrauben, bis die Gewindestange innen bündig (siehe Vergrößerung auf dem Bild) mit der Spannmutter abschließt.
- Mit Sechskantmutter kontern.
Versteifung befestigen
Am Deckenträger:
Deckenträger des senkrechten LaststrangsDeckenträger der Versteifung

- Spanngelenk zwischen den Gelenkträger am Deckenträger der Versteifung stecken. Das Loch verwenden, das in Richtung des senkrechten Laststrangs zeigt.
- Bolzen durch Gelenkträger und Spanngelenk stecken.
- Bolzen mit SL-Sicherung sichern.
An der Gewindestange:
BolzenSpanngelenk

- Spanngelenk zwischen den Gelenkträger am senkrechten Laststrang stecken. Das Loch verwenden, das in Richtung der Versteifung zeigt.
- Bolzen durch Gelenkträger und Spanngelenk stecken.
- Bolzen mit SL-Sicherung sichern.
Am unteren Ende der Gewindestange wird später die HB-Kranbahn montiert.
Spiel der Versteifung prüfen
- Spiel der Versteifung prüfen.
Die Versteifung darf nicht lose zwischen den beiden Gelenkträgern hängen und wackeln. Sie muss fest an den Gelenkträgern sitzen und spielfrei sein.
Hat die Versteifung Spiel:
- Spannmutter im Spanngelenk drehen und so die Gewindestange spannen, bis die Versteifung spielfrei zwischen den Gelenkträgern sitzt.
Kranbahnaufhängung M16: Schrägversteifung montieren
An die montierten Deckenträger für den senkrechten Laststrang werden nun Gewindestangen montiert, an denen später die Kranbahn aufgehängt wird.
An die zusätzlichen Deckenträger für die Versteifung werden die Einzelteile der Versteifung montiert und diese dann mit dem senkrechten Laststrang verbunden.
Übersicht:

Baugröße |
HA |
HS |
|---|---|---|
HB110 |
HA = |
HS = |
HB150 |
HA = |
HS = |
HB190 |
HA = |
HS = |
HB240 |
HA = |
HS = |
Mindestlänge der Gewindestange am senkrechten Laststrang (LW1) ist 300 mm
Senkrechten Laststrang montieren
Am oberen Ende der Gewindestange:
SpanngelenkSpannmutter

- Sechskantmutter M16x1,5 (2x) auf die gekürzte oder verlängerte Gewindestange schrauben.
- Gewindestange so weit in die Spannmutter einschrauben, bis die Gewindestange innen bündig (siehe Vergrößerung auf dem Bild) mit der Spannmutter abschließt
- Mit Sechskantmutter kontern.
Am Deckenträger:
SL-SicherungGelenkträger

- Spanngelenk zwischen den Gelenkträger am Deckenträger stecken.
- Bolzen durch Gelenkträger und Spanngelenk stecken.
- Bolzen mit SL-Sicherung sichern.
Gelenkträger und Spannmutter am senkrechten Laststrang montieren
Am unteren Ende der Gewindestangen wird nun ein Gelenkträger montiert. Hier wird später der senkrechte Laststrang mit der Versteifung verbunden.
Am unteren Ende der Gewindestange:
SechskantmutternGewindestange

- Sechskantmutter M16x1,5 (2x) etwa 40 mm auf die Gewindestange schrauben.
- Gelenkträger auf die Gewindestange stecken.
Versteifung montieren
Nun wird der Deckenträger der Versteifung mit dem zuvor montierten Gelenkträger des senkrechten Laststrangs verbunden.

- Länge der Gewindestange (a) für die Versteifung ermitteln.
Dazu den Abstand der beiden Löcher (b) zwischen den Gelenkträgern messen und zweimal die innere Länge des Spanngelenks (c = 2x 56 mm) abziehen.
- Gewindestangen für die Versteifung auf das ermittelte Maß kürzen.
An beiden Enden der Gewindestange:
GewindestangeSpannmutter

- Sechskantmutter M16x1,5 (2x) auf die gekürzte oder verlängerte Gewindestange schrauben.
- Gewindestange so weit in die Spannmutter (2x) einschrauben, bis die Gewindestange innen bündig (siehe Vergrößerung auf dem Bild) mit der Spannmutter abschließt.
- Mit Sechskantmutter kontern.
Versteifung befestigen
Am Deckenträger:
Deckenträger der VersteifungGelenkträger

- Spanngelenk zwischen den Gelenkträger am Deckenträger der Versteifung stecken. Das Loch verwenden, das in Richtung des senkrechten Laststrangs zeigt.
- Bolzen durch Gelenkträger und Spanngelenk stecken.
- Bolzen mit SL-Sicherung sichern.
Am unteren Ende der Versteifung:
BolzenSpanngelenk

- Spanngelenk zwischen den Gelenkträger am senkrechten Laststrang stecken. Das Loch verwenden, das in Richtung der Versteifung zeigt.
- Bolzen durch Gelenkträger und Spanngelenk stecken.
- Bolzen mit SL-Sicherung sichern.
Am unteren Ende der Gewindestange wird später die HB-Kranbahn montiert.
Spiel der Schrägversteifung prüfen
- Spiel der Versteifung prüfen.
Die Versteifung darf nicht lose zwischen den beiden Gelenkträgern hängen und wackeln. Sie muss fest an den Gelenkträgern sitzen und spielfrei sein.
Hat die Versteifung Spiel:
- Spannmutter im Spanngelenk drehen und so die Gewindestange spannen, bis die Versteifung spielfrei zwischen den Gelenkträgern sitzt.
Kranbahnaufhängung M16: V‑Aufhängung montieren
An die montierten Deckenträger für die V-Aufhängung werden nun Gewindestangen montiert, an denen später die Kranbahn aufgehängt wird.
Übersicht:

Baugröße |
HS |
|---|---|
HB110 |
HS = 80 + LW ± 30 mm |
HB150 |
HS = 80 + LW ± 30 mm |
HB190 |
HS = 80 + LW ± 30 mm |
HB240 |
HS = 80 + LW ± 30 mm |
V-Aufhängung montieren
An beiden Enden der beiden Gewindestangen:
Gewindestange

- Sechskantmutter M16x1,5 (2x) auf die gekürzte oder verlängerte Gewindestange schrauben.
- Gewindestange so weit in die Spannmutter (2x) einschrauben, bis die Gewindestange innen bündig (siehe Vergrößerung auf dem Bild) mit der Spannmutter abschließt.
- Mit Sechskantmutter kontern.
An beiden Deckenträgern:
BolzenDeckenträger

- Spanngelenk zwischen den Gelenkträger am Deckenträger der V-Aufhängung stecken. Jeweils das innere Loch verwenden.
- Bolzen durch Gelenkträger und Spanngelenk stecken.
- Bolzen mit SL-Sicherung sichern.
Gelenkträger montieren
Am Gelenkträger der V-Aufhängung ist später keine Höhenverstellung möglich.
Die Höhe kann nur durch die Länge der beiden schrägen Gewindestangen verändert werden.
GewindestangeGelenkträger

- Sechskantmutter M16x1,5 (2x) etwa 40 mm auf die Gewindestange (80 mm lang) schrauben.
- Gelenkträger auf die Gewindestange stecken.
V-Aufhängung befestigen
Am unteren Ende der Gewindestangen:
Spanngelenke

- Spanngelenke zwischen den Gelenkträger der V-Aufhängung stecken. Die beiden äußeren Löcher verwenden.
- Bolzen durch Gelenkträger und Spanngelenk stecken.
- Bolzen mit SL-Sicherung sichern.
Am unteren Ende der Gewindestange wird später die HB-Kranbahn montiert.
Profilschienen-Stücke aus Stahl verbinden
Je nach Länge der einzelnen Profilschienen-Stücke, der Anzahl der Aufhängungen, der Gegebenheiten in der Halle und der Länge der Kranbahn sollten möglichst mehrere Profilschienen-Stücke bereits am Boden miteinander verbunden werden.
Die miteinander verbunden Profilschienen-Stücke müssen sicher und ohne zusätzliche Gefährdung angehoben und unter die Aufhängungen gebracht werden können.
Ist dies nicht möglich, müssen die Profilschienen-Stücke einzeln oder zu Teilstücken verbunden zuerst an der Aufhängung befestigt und dann miteinander verbunden werden. Dabei muss, insbesondere bei Kurzaufhängungen, auf ausreichende Platzverhältnisse unter den Kranbahnaufhängungen geachtet werden.
Profilschienen-Stücke auslegen
- Die Profilschienen-Stücke so auf dem Hallenboden verteilen, wie sie später montiert werden sollen.
Die angegebenen Maße, Positionen und Abstände genau einhalten.
Schutzfolie entfernen
Die Profilschienen-Stücke sind seitlich foliert. Nun wird die Schutzfolie vor der weiteren Montage entfernt.
Schutzfolie

- Schutzfolie im spitzen Winkel von der seitlichen Folierung abziehen.
Profilschienen-Stücke zusammenlegen
An jedem Profilstoß:

- Profilschienen-Stücke so drehen, dass die Pfeile an allen Profilschienen-Stücken in dieselbe Richtung zeigen.
- Profilschienen-Stücke bündig aneinanderlegen.
Die Profilschienen-Stücke können direkt bündig aneinander liegen. Sie dürfen einen Abstand von maximal 2 mm zueinander haben.

- Die Profilschienen-Stücke kurz vor dem Profilstoß etwa 5 cm anheben (z. B. auf dem Boden mit Holzbalken oder bei hängender Montage durch leichtes Absenken des unmontierten Profilschienen-Stückes).
- Die Profilschienen-Stücke stoßen auf diese Weise etwas schräg aneinander. Dadurch ist sichergestellt, dass trotz Überhöhung (die Profilschienen-Stücke sind leicht nach oben gewölbt) der Abstand unten zwischen den Profilschienen-Stücken so gering wie möglich ist.
Abstandhalter einstecken

- Abstandhalter von oben in das linke und rechte Profilschienen-Stück stecken und falls nötig etwas einschlagen.
- Die Abstandhalter klemmen im Profilkopf, können aber weiterhin verschoben werden.
Klemmblech einstecken
Nur bei HB240
Es stehen zwei verschiedene Klemmbleche (mit Laschen oder durchgängigem Steg) zur Verfügung.
- Ist der Abstand von einer Kranbahnaufhängung bis zum Profilstoß bis maximal 600 mm: Klemmbleche mit Laschen (Länge 700 mm) verwenden:

- Ist der Abstand von einer Kranbahnaufhängung bis zum Profilstoß größer als 600 mm: Klemmbleche mit durchgängigem Steg (Länge 1100 mm) verwenden:


- Klemmblech leicht kippen und unten in das Profilschienen-Stück stecken.
Dabei unten die Klemmbleche hinter die Kante am Profilschienen-Stück stecken.
- Klemmblech so verschieben, dass es genau mittig zwischen den beiden Profilschienen-Stücken steht.
- Klemmblech oben an das Profilschienen-Stück drücken.
Montagewerkzeug anschrauben
Oben kann nun ein Montagewerkzeug angeschraubt werden. Es erleichtert das Zusammenschrauben der Klemmbleche.
Am Klemmblech:

- Montagewerkzeug an der äußeren Lasche mit Rippmutter M12 anschrauben.
- Das Klemmblech wird vom Montagewerkzeug gehalten und kann nicht mehr herunterfallen.
Zweites Klemmblech anschrauben
- Wie zuvor beschrieben das zweite Klemmblech auf der gegenüberliegenden Seite einstecken und mit dem Montagewerkzeug sichern.
Nur bei Kranbahnaufhängung im Bereich eines Klemmblechs
Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn eine Kranbahnaufhängung im Bereich des Profilstoßes vorgesehen ist.
Profilanbindung einschieben
Nachdem beide Klemmbleche eingesteckt und mit den Montagewerkzeugen gesichert sind:
Lagerschale

- Profilanbindung kippen und an der entsprechenden Stelle von oben in den Profilkopf stecken.
Sobald das Klemmblech montiert ist, kann die Profilanbindung nicht mehr zu einer anderen Lasche verschoben werden.
Die Lagerschale im Deckenträger und an der Profilanbindung muss dabei immer die gleiche Färbung (silbrig oder gelblich) haben. Deckenträger und Profilanbindung mit unterschiedlich gefärbten Lagerschalen dürfen nicht gemeinsam eingebaut werden.
- Die Profilanbindung um 90° drehen.
Klemmblech verschieben
Nur bei Kranbahnaufhängung im Bereich eines Klemmblechs: Die Klemmbleche müssen nicht genau mittig an den Profilstoß gesteckt werden. Die Klemmbleche dürfen bis zu 100 mm nach links oder rechts verschoben werden, damit die Profilanbindung für die Kranbahnaufhängung genau an der gewünschten Stelle steht.
Hinweis:
Bei einem Profilstoß ohne Kranbahnaufhängung müssen die Klemmbleche genau mittig montiert werden!

- Nur bei Kranbahnaufhängung im Bereich eines Klemmblechs: Die Klemmbleche können bis zu 100 mm verschoben werden.
Montageschraube anschrauben
Durch die Montageschraube (sie ist länger als die eigentlichen Schrauben) werden die Klemmbleche an die HB-Profilschiene herangezogen, damit die eigentlichen Schrauben montiert werden können.
- Nochmals den Abstand der Profilschienen-Stücke prüfen.
Die Profilschienen-Stücke können direkt bündig aneinander liegen. Sie dürfen einen Abstand von maximal 2 mm zueinander haben.
Montagewerkzeuge

- Montageschraube M12x95 durch zwei gegenüberliegende Laschen der Klemmbleche stecken.
- Sechskantmutter auf Montageschraube schrauben.
- Montageschraube und Sechskantmutter weiter zusammenschrauben und so die Klemmbleche von beiden Seiten an die HB-Profilschiene heranziehen.
- Sobald die Montageschraube angeschraubt ist: Montagewerkzeuge (2x) entfernen.
Klemmbleche festschrauben
An allen Abstandhaltern:
MontageschraubeSechskantmutter

- Flachrundschrauben durch die Klemmbleche und die Abstandhalter schieben.
Baugröße |
Flachrundschraube |
Güte |
|---|---|---|
HB110 |
M12x40 |
12.9 |
HB150 |
M12x60 |
12.9 |
HB190 |
M12x60 |
12.9 |
HB240 |
M12x60 |
12.9 |
- Der Vierkant der Flachrundschraube verklemmt sich im Klemmblech und kann sich dadurch nicht mitdrehen.
- Spannscheibe aufstecken.
- Sechskantmutter M12 lose auf die Flachrundschraube schrauben.
- Sechskantmuttern festschrauben. 120 Nm.
Die beiliegenden U-förmigen Platten müssen jetzt noch nicht eingebaut werden. Sie werden erst benötigt, wenn der Fahrspalt zu breit ist.
Fahrspalt und Abstand prüfen
Nach der Montage der Klemmbleche muss geprüft werden, ob sich die Profilschienen-Stücke auseinandergebogen haben.
Fahrspalt

- Fahrspalt im Bereich des Profilstoßes prüfen:
- Der Fahrspalt darf maximal 25 mm breit sein.
- Der Fahrspalt muss mindestens 19 mm breit sein.
- Ist der Fahrspalt zu breit oder zu schmal: Das Profilschienen-Stück mit einer Schraubzwinge zusammendrücken oder mit einem geeigneten Hebel auseinander drücken.
- Abstand der Profilschienen-Stücke prüfen.
Die Profilschienen-Stücke können direkt bündig aneinander liegen. Sie dürfen einen Abstand von maximal 2 mm zueinander haben.
Nur bei HB110, HB150 und HB190
Ist der Fahrspalt weiterhin breiter als 25 mm:
Um den Fahrspalt zu reduzieren, können neben den Abstandhaltern die beiliegenden U-förmigen Platten eingeschoben werden.
Abstandhalter

- Alle Sechskantmuttern an den Flachrundschrauben etwas lösen.
- Die Klemmbleche (2x) gehen oben an den Abstandhaltern auseinander.
- Links und rechts neben alle Abstandhalter je eine U-förmige Platte von oben einschieben.
Die Platten müssen immer links und rechts und immer an allen vier Abstandhaltern eingeschoben werden.
Die Platten müssen so weit eingeschoben werden, bis sie an der Oberkante bündig mit den Abstandshaltern sind.
- Sechskantmuttern festschrauben. 120 Nm.
- Durch die Platten haben die Klemmbleche am Profilkopf etwas mehr Abstand. Dadurch biegen sich die Profilschienen-Stücke am Fahrspalt weniger weit auseinander.
- Fahrspalt erneut prüfen.
Profilschienen-Stücke aus Aluminium verbinden
Je nach Länge der einzelnen Profilschienen-Stücke, der Anzahl der Aufhängungen, der Gegebenheiten in der Halle und der Länge der Kranbahn sollten möglichst mehrere Profilschienen-Stücke bereits am Boden miteinander verbunden werden.
Die miteinander verbunden Profilschienen-Stücke müssen sicher und ohne zusätzliche Gefährdung angehoben und unter die Aufhängungen gebracht werden können.
Ist dies nicht möglich, müssen die Profilschienen-Stücke einzeln oder zu Teilstücken verbunden zuerst an der Aufhängung befestigt und dann miteinander verbunden werden. Dabei muss, insbesondere bei Kurzaufhängungen, auf ausreichende Platzverhältnisse unter den Kranbahnaufhängungen geachtet werden.
Profilschienen-Stücke auslegen
- Die Profilschienen-Stücke so auf dem Hallenboden verteilen, wie sie später montiert werden sollen.
Die angegebenen Maße, Positionen und Abstände genau einhalten.
Schutzfolie entfernen
Die Profilschienen-Stücke sind seitlich foliert. Nun wird die Schutzfolie vor der weiteren Montage entfernt.
Schutzfolie

- Schutzfolie im spitzen Winkel von der seitlichen Folierung abziehen.
Kopfmuttern einschieben
Kopfmutter

- Je zwei Kopfmuttern in das linke und rechte Profilschienen-Stück schieben.
Bei der Verbindung mit einem Bogenstück: Es wird nur je eine Kopfmutter in das linke und rechte Profilschienen-Stück eingeschoben.
- Profilschienen-Stücke aneinanderlegen.
Die Profilschienen-Stücke können direkt bündig aneinander liegen. Sie dürfen einen Abstand von maximal 2 mm zueinander haben.
Nur bei Kranbahnaufhängung im Bereich eines Profilstoßes
Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn eine Kranbahnaufhängung im Bereich des Profilstoßes vorgesehen ist.
Profilanbindung einschieben
Bevor die Klemmbleche eingesteckt sind:
ProfilstoßLagerschale

- Profilanbindung kippen und an der entsprechenden Stelle von oben in den Profilkopf stecken.
Sobald das Klemmblech montiert ist, kann die Profilanbindung nicht mehr beliebig verschoben werden.
Die Lagerschale im Deckenträger und an der Profilanbindung muss dabei immer die gleiche Färbung (silbrig oder gelblich) haben. Deckenträger und Profilanbindung mit unterschiedlich gefärbten Lagerschalen dürfen nicht gemeinsam eingebaut werden.
- Die Profilanbindung um 90° drehen.
Klemmblech einstecken
Klemmbleche

- Klemmblech leicht kippen und unten in das Profilschienen-Stück stecken.
Dabei unten die Klemmbleche hinter die Kante am Profilschienen-Stück stecken.
- Klemmblech so verschieben, dass es genau mittig zwischen den beiden Profilschienen-Stücken steht.
- Klemmblech oben zusammendrücken.
- Unten drückt sich das Klemmblech von innen gegen die Kante am Profilschienen-Stück.
Nur bei Kranbahnaufhängung im Bereich eines Klemmblechs
Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn eine Kranbahnaufhängung im Bereich des Profilstoßes vorgesehen ist.
Klemmblech verschieben
Nur bei Kranbahnaufhängung im Bereich eines Klemmblechs: Die Klemmbleche müssen nicht genau mittig an den Profilstoß gesteckt werden. Die Klemmbleche dürfen bis zu 100 mm nach links oder rechts verschoben werden, damit die Profilanbindung für die Kranbahnaufhängung genau an der gewünschten Stelle steht.
Hinweis:
Bei einem Profilstoß ohne Kranbahnaufhängung müssen die Klemmbleche genau mittig montiert werden!

- Nur bei Kranbahnaufhängung im Bereich eines Klemmblechs: Die Klemmbleche können bis zu 100 mm verschoben werden.
Montagewerkzeug

- Klemmbleche so weit zusammendrücken, dass das Montagewerkzeug aufgesetzt werden kann.
- Montagewerkzeug auf die Klemmbleche setzen.
Das Montagewerkzeug ist beim ABUS-Service erhältlich. AN 316469.
Alternativ kann eine Schraubzwinge mit geeigneter Unterlage (z. B. Gummimatte) verwendet werden.
- Montagewerkzeug zusammenschrauben, bis die Klemmbleche an den Seiten deutlich hörbar einrasten.
Die Klemmbleche müssen auf beiden Seiten und an beiden Profilschienen-Stücken deutlich hörbar einrasten.
Falls nötig: Mit dem Montagewerkzeug die Klemmbleche auch am anderen Ende zusammendrücken, bis sie deutlich hörbar einrasten.
Klemmbleche festschrauben
An allen vier Kopfmuttern:
Rippschraube M12x50Blech

- Kopfmutter verschieben, bis sie genau unter der Lasche des Klemmblechs steht.
- Blech auf die Bohrungen im Klemmblech legen.
- Rippschrauben M12x50 (2x je Profilhalterung) durch das Blech und das Klemmblech stecken und in die Kopfmutter schrauben.
- Rippschrauben festschrauben. 130 Nm.
Profilschienen-Stücke sägen
Normalerweise werden die Profilschienen-Stücke auftragsspezifisch auf die entsprechende Länge gesägt. Dadurch müssen die Profilschienen-Stücke vor Ort nicht mehr gesägt werden.
Vor allem bei Umbauten kann es nötig sein, Profilschienen-Stücke vor Ort zu kürzen.
Hinweis:
Damit der HB-Kran oder die Katze später im Bereich eines Profilstoßes ruhig und ohne Ruck verfährt, ist eine hohe Genauigkeit beim Sägen der Profilschienen-Stücke nötig. Diese Genauigkeit kann nur mit einer speziellen Sägevorrichtung erreicht werden.
Es dürfen daher nur Profilschienen-Stücke gesägt werden, die am Anfang oder am Ende der Kranbahn/des Kranträgers hängen. Auf der Baustelle dürfen Profilschienen-Stücke an einem Profilstoß nicht gesägt werden.
Wird eine bestehende HB-Krananlage erweitert, muss ein gesägtes Profilschienen-Stück am Ende der Kranbahn/des Kranträgers demontiert und durch ein vollständiges Profilschienen-Stück ersetzt werden. Das gesägte Profilschienen-Stück kann am Ende der erweiterten HB-Krananlage erneut montiert werden.
Nur bei HB240
Querverschraubungen entfernen
Wenn das Profilschienen-Stück im Bereich einer Querverschraubung gesägt werden soll, muss die Querverschraubung zunächst entfernt werden.
Querverschraubung

- Prüfen, ob der Sägeschnitt im Bereich einer Querverschraubung liegt.
Muss im Bereich der ebenen Innenfläche der Sicke gesägt werden, muss die Querverschraubung entfernt werden.
Wird im schrägen Bereich der Sicke gesägt, kann die Querverschraubung montiert bleiben.
Rippmutter M8

- Folie auf beiden Seiten an der Sicke öffnen, um an die Rippschraube und Rippmutter zu gelangen.
- Rippschraube M8x80 und Rippmutter M8 lösen.
- Distanzhülse aus der HB-Profilschiene nehmen.
Rippschraube, Rippmutter und Distanzhülse werden nicht mehr benötigt.
Profilschienen-Stück sägen
Profilschienen-Stück am Anfang oder Ende sägen:
Abstand zur Schnittkante 20 mm

- Profilschienen-Stück mit der Öffnung nach unten drehen.
Dadurch fallen die Sägespäne aus dem Profilschienen-Stück und können sich nicht im Inneren festsetzen.
- Profilschienen-Stück an der gewünschten Stelle rechtwinklig absägen.
- Bohrung für die Abschlusskappe an beiden Seiten in das Profilschienen-Stück bohren.
- Durchmesser 13 mm.
- 20 mm von der Schnittkante entfernt
- Abstand von der Unterkante:
Baugröße |
Abstand |
|---|---|
HB110 |
48 mm |
HB150 |
73 mm |
HB190 |
73 mm |
HB240 |
73 mm |
- Bohrungen entgraten.
Lauffläche

- Säge- und Bohrspäne im Inneren gründlich entfernen, besonders von der Lauffläche am Fahrspalt.
Sonst setzen sich die Späne in den Laufrollen der Fahrwerke fest und sorgen für einen unruhigen Lauf der Fahrwerke.
Für eine einfache und effektive Reinigung der Lauffläche kann eine spezielle Bürste verwendet werden. Die Bürste ist beim ABUS‑Service erhältlich. AN 315909. Siehe „ABUS-Service“.
Profilanschlüsse für Kranbahnaufhängung M16 montieren
Jetzt werden die Profilanschlüsse in den Profilkopf montiert. Mit den Profilanschlüssen wird die Kranbahn danach an den Kranbahnaufhängungen aufgehängt.
Profilanschluss montieren
Für jede Kranbahnaufhängung:
- Aus den Planungsunterlagen ablesen, an welchen Stellen Profilanschlüsse vorgesehen sind. Die angegebenen Maße, Positionen und Abstände genau einhalten.
Nur bei Kranbahnaufhängung an einem freien Profilschienen-Stück
Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn eine Kranbahnaufhängung im freien Verlauf der HB‑Profilschiene vorgesehen ist. Dies ist der häufigste Fall.
ProfilanschlussSpannmutter

- Profilanschlüsse in den Profilkopf schieben, aufteilen und bis zu den Stellen schieben, die in den Planungsunterlagen angegeben sind.
Die Lagerschale im Deckenträger und an der Profilanbindung muss dabei immer die gleiche Färbung (silbrig oder gelblich) haben. Deckenträger und Profilanbindung mit unterschiedlich gefärbten Lagerschalen dürfen nicht gemeinsam eingebaut werden.
Rippschraube M6x40

- Rippschrauben M6x40 (2x) zwei bis drei Umdrehungen einschrauben. Noch nicht festschrauben.
Nur bei Kranbahnaufhängung im Bereich eines Klemmblechs
Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn eine Kranbahnaufhängung im Bereich des Profilstoßes vorgesehen ist.
Rippschrauben M6x40

- Haltekappe auf die Profilanbindung stecken.
- Rippschrauben M6x40 (2x) durch die Haltekappe stecken und zwei bis drei Umdrehungen einschrauben. Noch nicht festschrauben.
Spannmutter lösen
Nur bei Normalaufhängung
Damit der Profilanschluss später einfach an der Kranbahnaufhängung montiert werden kann, müssen nun die Spannmuttern gelöst werden.
Spannmutter

- Spannmutter fast vollständig von der Gewindestange des Profilanschlusses abschrauben.
Spannmutter etwa ein bis zwei Gewindegänge auf dem Profilanschluss aufgeschraubt lassen.
Die Kerbe an der langen Spannmutter muss in Kombination mit der Normalaufhängung nicht beachtet werden.
- Rippschrauben M6x40 (2x) noch nicht festschrauben.
Nur bei Kurzaufhängung XS und S
Damit der Profilanschluss später einfach an der Kranbahnaufhängung montiert werden kann, müssen nun die Spannmuttern gelöst werden.
Spannmutter

- Spannmutter fast vollständig von der Gewindestange des Profilanschlusses abschrauben.
Spannmutter etwa ein bis zwei Gewindegänge auf dem Profilanschluss aufgeschraubt lassen.
- Rippschrauben M6x40 (2x) noch nicht festschrauben.
Nur bei Kurzaufhängung M und L
Damit der Profilanschluss später einfach an der Kranbahnaufhängung montiert werden kann, müssen nun die Spannmuttern gelöst werden.
Die lange Spannmutter darf nicht zu weit von der Gewindestange des Profilanschlusses abgeschraubt werden.
SpannmutterKerbe

- Lange Spannmutter bis zur Kerbe auf die Gewindestange des Profilanschlusses schrauben.
ABUS-Herstellerschilder anbringen
Bevor die HB-Kranbahn an den Kranbahnaufhängungen montiert wird, werden auf die HB-Profilschienen der HB-Kranbahn die ABUS-Herstellerschilder aufgeklebt.

- An jedem Profilschienen-Stück ist auf jeder Seite jeweils ein ABUS‑Herstellerschilder vorgesehen.
- Für die ABUS-Herstellerschilder an beiden Enden der HB-Kranbahn einen Abstand von je 0,5 m ausmessen. Alle weiteren ABUS-Herstellerschilder in einem Abstand von 16 m entlang der HB-Kranbahn beidseitig auf die HB-Profilschienen positionieren.
Die Anordnung sollte symmetrisch zur Bahnlänge sein.
- Je nach Gegebenheiten in der Halle (z. B. Länge der gesamten HB-Kranbahn, Sichtbarkeit der Profilschienen-Stücke, Länge von Teilstücken) kann die genaue Position der ABUS-Herstellerschilder individuell optimiert werden.
ABUS-Herstellerschild

- Schutzfolie abziehen und ABUS‑Herstellerschild waagerecht auf die HB-Profilschiene kleben.
Nur bei HB 240 ohne Folierung:
Die Sicken in der HB-Profilschiene können dabei überklebt werden. Mit jedem ABUS‑Herstellerschild werden zwei Sicken überklebt.
HB-Kranbahn an der Kranbahnaufhängung M16 montieren
Jetzt kann die vorbereitete Kranbahn an die bereits montierten Kranbahnaufhängungen montiert werden.
Je nach Länge der einzelnen Profilschienen-Stücke, der Anzahl der Aufhängungen, der Gegebenheiten in der Halle und der Länge der Kranbahn kann die Kranbahn komplett montiert werden oder in Teilen montiert und dann an den Aufhängungen hängend miteinander verbunden werden.
Abhängig davon kann auch die Hauptstromzuführung vor oder nach der Montage der Kranbahn montiert werden.
Kranbahn unter die Aufhängungen heben
Gewindestange der Kranbahnaufhängung

- Die vormontierte Kranbahn oder Teile der Kranbahn am Hebezeug (z. B. Gabelstapler, Kran, …) befestigen.
Die Kranbahn muss gegen Kippen und Wegrutschen gesichert sein.
- Arbeitssicherheitsbestimmungen beachten und die Kranbahn anheben.
- Die Kranbahn mit den Spannmuttern unter die Kranbahnaufhängungen heben. Spannmutter dabei nicht unter die Gewindestange drücken!
Kranbahn befestigen
Spannmutter

- Die Spannmutter genau unter die Kranbahnaufhängung bringen.
Da der Profilanschluss noch nicht festgeschraubt ist, kann er zur genauen Ausrichtung im Profilkopf verschoben werden. Bei Bedarf kann der Profilanschluss auch im Profilkopf gekippt werden.

- Mit der Spannmutter die Kranbahnaufhängung und den Profilanschluss miteinander verschrauben.
Die Spannmutter hat ein links/rechts-Gewinde. Dadurch wird die Kranbahn an die Kranbahnaufhängung herangezogen.
Kranbahn ausrichten
Jetzt wird die Kranbahn ausgerichtet. Je besser die Kranbahn ausgerichtet ist, je höher ist die Lebensdauer der Fahrwerke und je besser sind die Fahreigenschaften des HB-Krans.
Lage der Kranbahn prüfen
- Die Ausrichtung der Kranbahn mit einer Wasserwaage oder Schlauchwasserwaage prüfen.
Die Toleranz der Kranbahn muss mit den folgenden Kriterien übereinstimmen:
Höhenlage eines Kranbahn-Strangs:
Maximaler HöhenunterschiedKranbahnaufhängung

- Aufhängeabstand LB in mm.
- Maximaler Höhenunterschied zwischen zwei Kranbahnaufhängungen = LB / 2000
Abweichung von der Spannweite:
Maximale SpannweiteMinimale Spannweite

- Spannweite LS in mm.
- Maximale Spannweite (LSmax) = LS + 12 mm.
- Minimale Spannweite (LSmin) = LS ‑ 12 mm.
Höhenunterschied zwischen zwei Bahnsträngen:
Spannweite LS

- Spannweite LS in mm.
- Maximaler Höhenunterschied zwischen zwei Bahnsträngen = LS / 2000
Lage der Kranbahn einstellen
Höhenlage korrigieren:

- Spannmutter drehen, um die Höhenlage einzustellen.
Durch die Spannmutter kann die Höhenlage um insgesamt maximal 20 mm (+/- 10 mm) verändert werden.
Spannweite einstellen:

- Deckenträger 2LP/M16 oder M20 in den Langlöchern nach links oder rechts schieben, um die Spannweite einzustellen.
Kranbahnaufhängungen prüfen
- Alle Gewindestangen prüfen.
Die Lage der Gewindestangen muss mit den folgenden Kriterien übereinstimmen:
Gewindestange lotrecht

- Die Gewindestangen müssen lotrecht ausgerichtet sein.
Spalt im Profilkopf

- Die Profilanbindung und der Profilkopf müssen direkten Kontakt haben.
- Zwischen der Profilanbindung und dem Profilkopf darf kein Spalt zu sehen sein.
Kranbahnaufhängung einstellen
Neigung der Gewindestangen einstellen:

- Profilanschluss im Profilkopf verschieben, um die Neigung der Gewindestangen einzustellen.
Kontaktfläche zwischen Profilanbindung und Profilkopf einstellen:

- An der Spannmutter drehen, um Profilanbindung und Profilkopf in direkten Kontakt zu bringen.
Kranbahn an der Kranbahnaufhängung festschrauben und sichern
Kranbahnaufhängung sichern
An allen Kranbahnaufhängungen:
GewindestangeSpannmutter

- Spannmutter und Gewindestange so weit drehen, dass das Langloch der Spannmutter und die Bohrung in der Gewindestange in die gleiche Richtung zeigen (in einer Flucht mit der HB-Kranbahn).
Sollten die beiden Bohrungen nicht gleichzeitig sichtbar werden, wurde möglicherweise am Deckenträger 2LP/M16 oder M20 die falsche Bohrung der Kreuzbohrung verwendet (siehe „Kranbahnaufhängung M16: Normalaufhängung montieren“) oder die Bohrung in der Gewindestange wurde nach dem Kürzen nicht in einer Flucht mit der bestehenden Bohrung gebohrt (siehe „Gewindestangen kürzen oder verlängern“).
Bei Bedarf (z. B. um Ungenauigkeiten auszugleichen) kann die Bohrung in der Gewindestange auf einen Durchmesser von 5 mm vergrößert werden.
- Federstecker unten durch die Spannmutter in die Bohrung des Profilanschlusses stecken.
- Federstecker oben durch die Spannmutter in die Bohrung der Gewindestange stecken.
Deckenträger 2LP/M16 oder M20 endgültig festschrauben
An allen Deckenträgern 2LP/M16 oder M20:
Rippschrauben (2x) oder Rippmuttern (2x)

- Rippschrauben (2x) oder Rippmuttern (2x) am Deckenträger 2LP/M16 oder M20 festschrauben.
Aufhängung |
Anzieh-Drehmoment |
|---|---|
Flanschklemme |
200 Nm |
Anschweißblock |
200 Nm |
Ankerstange |
200 Nm |
Ankeranschluss |
90 Nm |
Ankerschiene |
200 Nm |
Holzbalken |
90 Nm |
Rippmutter |
z. B. 200 Nm (*) |
Rippschraube |
z. B. 200 Nm (*) |
Beispiel: 200 Nm bei M16 und Schraubengüte 8.8 und Reibungszahl 0,12.
Profilanschlüsse endgültig festschrauben
An allen Profilanschlüssen:

- Rippschrauben (2x) am Profilanschluss festschrauben.
Baugröße |
Rippschraube |
Anzieh-Drehmoment |
|---|---|---|
HB110 |
M5x30 |
11 Nm |
HB150 |
M6x40 |
20 Nm |
HB190 |
M6x40 |
20 Nm |
HB240 |
M6x40 |
20 Nm |
Tipp:
Bei den Profilanschlüssen HB110 werden Zylinderschrauben M5x30 verwendet. Die Zylinderschrauben liegen recht nah an der Spannmutter. Um die Zylinderschrauben problemlos anschrauben zu können, einen Bit mit Kugelkopf verwenden.
Nur bei Normalversteifung, Schrägversteifung und V‑Aufhängung
Gelenkträger endgültig festschrauben
Sechskantmuttern

- Gelenkträger gegen die Spannmutter drücken.
- Sechskantmutter anschrauben. 90 Nm.
- Mit zweiter Sechskantmutter kontern.
Klemmenkasten montieren
Nur bei Schleppleitung und Schleifleitung VKL
Rippschraube M8x25

- Falls nötig: Rippschraube M8x25 (2x) in Sockelblech stecken und Kopfmutter (2x) von unten auf die Rippschraube drehen.
- Die Kopfmutter in Längsrichtung drehen und das Sockelblech von oben auf den Profilkopf legen.
- Die Kopfmutter ragt in den Profilkopf hinein.
- Rippschrauben festschrauben. 25 Nm.
- Die Kopfmutter dreht sich beim Festschrauben in Querrichtung und klemmt sich im Profilkopf fest.
Zylinderschraube M4x10

- Selbstklebende Dichtung unter das Steckergehäuse kleben.
- Steckergehäuse mit Zylinderschrauben M4x10 (4x) auf das Sockelblech schrauben.
Fahrwerke einschieben
Fahrwerke einschieben
Nur bei Fahrwerk HB5 und HB6
Fahrwerk

- Ein Fahrwerk HB5 / HB6 in die HB‑Profilschiene einschieben.
- Bei Fahrwerk HB10 / HB11: Zwei Fahrwerke (eventuell vormontiert mit Traverse HB10/HB11) in die HB-Profilschiene einschieben.
- Bei Fahrwerk HB22: Vier Fahrwerke (eventuell vormontiert mit Traverse HB22) in die HB‑Profilschiene einschieben.
Nur bei Fahrwerk HB10 und HB11
Traverse HB10/HB11 montieren
An die Fahrwerke wird jetzt eine Traverse HB10/HB11 montiert.
Fahrwerke

- Traverse HB10/HB11 von unten in die beiden Fahrwerke HB6 schieben.
- Bolzen (2x) durch Fahrwerke HB6 und Traverse HB10/HB11 schieben.
- Bolzen mit SL-Sicherungen (2x) sichern.
Nur bei Fahrwerk HB22
Traverse HB22 montieren
An die Fahrwerke wird jetzt jeweils eine Traverse HB10/HB11 montiert. An diese kommt anschließend eine Traverse HB22.
Fahrwerk

- Traverse HB10/HB11 (2x) von unten in die Fahrwerke HB6 schieben.
- Bolzen (4x) durch Fahrwerke HB6 und Traverse HB10/HB11 schieben.
- Bolzen mit SL-Sicherungen (4x) sichern.
Traverse HB10/HB11

- Traverse HB22 von unten in die Traverse HB10/HB11 schieben.
- Bolzen (2x) durch die Traverse HB10/HB11 und die Augenschrauben der Traverse HB22 schieben.
- Bolzen mit SL-Sicherung sichern.
Die weitere Montage von HB-Kran oder Katze wird im entsprechenden Produkthandbuch beschrieben.
Fahrantrieb HBF einbauen
Der Fahrantrieb HBF besteht aus einem Fahrmotor mit Reibrad, das unterhalb der HB-Profilschiene fährt und einem Fahrwerk HBF, das in der HB-Profilschiene fährt und mit dem Fahrantrieb HBF verbunden ist. Die Einheit aus Fahrantrieb HBF und Fahrwerk HBF wird mit einer Kupplungsstange mit dem HB-Kran oder mit der Katze verbunden.

Die Fahrantriebe HBF werden so montiert, dass der Fahrmotor jeweils nach innen zeigt, damit der Motor nicht außen übersteht. Daher wird der eine Fahrantrieb HBF an der Seite des Reibrades mit dem Kran oder der Katze verbunden und der andere Fahrantrieb HBF wird an der Seite des Fahrmotors mit dem Kran oder der Katze verbunden.
Nur bei Verbindung des Fahrantriebs HBF an der Seite des Reibrades
Dieser Abschnitt gilt nur, wenn der Fahrantrieb HBF an der Seite des Reibrades mit dem Kran oder der Katze verbunden werden soll.
Fahrantrieb HBF vormontieren
An jedem Fahrantrieb HBF:
GabelstückFahrwerk HBF

- Buchsen (2x) links und rechts sowie das Gabelstück mittig zwischen den Fahrantrieb HBF an der Seite des Reibrades bringen.
- Kupplungsstange von vorne zwischen das Gabelstück schieben.
Bolzen

- Bolzen seitlich durch den Fahrantrieb HBF, die Buchsen, das Gabelstück und die Kupplungsstange schieben.
- Rippschraube M5x10 (2x) neben dem Bolzen einschrauben. 11 Nm.
- Der Bolzen wird von beiden Seiten von der Rippschraube fixiert.
AugenschraubeKupplung (nur bei Distanzierung als Vorlauffahrwerk)

- An der anderen Seite am Fahrwerk HBF die Augenschraube zwischen das Gabelstück schieben.
- Nur bei Distanzierung als Vorlauffahrwerk oder mit Kupplungsstange: Wenn auf der Seite des Fahrantriebs HBF eine Distanzierung als Vorlauffahrwerk oder eine Distanzierung mit Kupplungsstange montiert werden soll, eine Kupplung über das Gabelstück schieben.
- Bolzen durch Gabelstück und Augenschraube (und ggf. Kupplung) schieben.
- Bolzen mit SL-Sicherung sichern.
- Die Kupplung bis auf einige Umdrehungen von der Augenschraube abschrauben.
- Dadurch kann die Augenschraube ohne Gegendruck von den Tellerfedern eingehängt werden.
- Augenschraube in die Aussparung am Fahrantrieb HBF einhängen. Das Tellerfeder-Paket kommt dabei unter die Aussparung am Fahrantrieb HBF.
Fahrantrieb HBF einschieben und befestigen
Fahrwerk Kran/KatzeFahrwerk HBF

- Den Fahrantrieb HBF so drehen, dass die Kupplungsstange in Richtung des Fahrwerks zeigt, an dem der Fahrantrieb HBF befestigt werden soll.
- Fahrantrieb HBF mit Fahrwerk HBF in die HB-Profilschiene schieben.
Bolzen

- Fahrantrieb HBF mit der Kupplungsstange bis an das Fahrwerk schieben.
Die Kupplungsstange wird in dem Loch befestigt, das in Richtung des Fahrantriebs HBF zeigt.
- Distanzhalter zwischen Fahrwerk und Kupplungsstange schieben.
- Bolzen durch Fahrwerk und Kupplungsstange schieben.
- Bolzen mit SL-Sicherung sichern.
Tellerfedern spannen
Durch die Tellerfedern wird der Druck eingestellt, mit dem das Reibrad des Fahrantriebs HBF gegen die HB-Profilschiene drückt.
Tellerfedern

- Kupplung so weit drehen, dass die Tellerfedern (einschließlich der oberen und unteren Scheiben) H = 59 mm lang sind.
- Kupplung mit Federstecker sichern.
- Das Reibrad drückt jetzt ausreichend stark gegen die HB-Profilschiene.
Nur bei Verbindung des Fahrantriebs HBF an der Seite des Fahrmotors
Dieser Abschnitt gilt nur, wenn der Fahrantrieb HBF an der Seite des Fahrmotors mit dem Kran oder der Katze verbunden werden soll.
Fahrantrieb HBF vormontieren
An jedem Fahrantrieb HBF:
GabelstückFahrwerk HBF

- Buchsen (2x) links und rechts sowie das Gabelstück mittig zwischen den Fahrantrieb HBF an der Seite des Fahrmotors bringen.
- Kupplungsstange von vorne zwischen das Gabelstück schieben.
Rippschrauben M5x10

- Bolzen seitlich durch den Fahrantrieb HBF, die Buchsen, das Gabelstück und die Kupplungsstange schieben.
- Rippschraube M5x10 (1x) neben dem Bolzen einschrauben. 11 Nm.
- Der Bolzen wird auf der einen Seite vom Getriebe und auf der anderen Seite von der Rippschraube fixiert.
AugenschraubeKupplung (nur bei Distanzierung als Vorlauffahrwerk)

- An der anderen Seite am Fahrwerk HBF die Augenschraube zwischen das Gabelstück schieben.
- Nur bei Distanzierung als Vorlauffahrwerk oder mit Kupplungsstange: Wenn auf der Seite des Fahrantriebs HBF eine Distanzierung als Vorlauffahrwerk oder eine Distanzierung mit Kupplungsstange montiert werden soll, eine Kupplung über das Gabelstück schieben.
- Bolzen durch Gabelstück und Augenschraube (und ggf. Kupplung) schieben.
- Bolzen mit SL-Sicherung sichern.
- Die Kupplung bis auf einige Umdrehungen von der Augenschraube abschrauben.
- Dadurch kann die Augenschraube ohne Gegendruck von den Tellerfedern eingehängt werden.
- Augenschraube in die Aussparung am Fahrantrieb HBF einhängen. Das Tellerfeder-Paket kommt dabei unter die Aussparung am Fahrantrieb HBF.
Fahrantrieb HBF einschieben und befestigen
Fahrwerk Kran/KatzeFahrwerk HBF

- Den Fahrantrieb HBF so drehen, dass die Kupplungsstange in Richtung des Fahrwerks zeigt, an dem der Fahrantrieb HBF befestigt werden soll.
- Fahrantrieb HBF mit Fahrwerk HBF in die HB-Profilschiene schieben.
Bolzen

- Fahrantrieb HBF mit der Kupplungsstange bis an das Fahrwerk schieben.
Die Kupplungsstange wird in dem Loch befestigt, das in Richtung des Fahrantriebs HBF zeigt.
- Distanzhalter zwischen Fahrwerk und Kupplungsstange schieben.
- Bolzen durch Fahrwerk und Kupplungsstange schieben.
- Bolzen mit SL-Sicherung sichern.
Tellerfedern spannen
Durch die Tellerfedern wird der Druck eingestellt, mit dem das Reibrad des Fahrantriebs HBF gegen die HB-Profilschiene drückt.
Tellerfedern

- Kupplung so weit drehen, dass die Tellerfedern (einschließlich der oberen und unteren Scheiben) H = 49 mm lang sind.
- Kupplung mit Federstecker sichern.
- Das Reibrad drückt jetzt ausreichend stark gegen die HB-Profilschiene.
Nur bei Fahrantrieb HBF als Kranfahrantrieb
Schrägstellung prüfen
Sobald der Kran mit maximaler Tragfähigkeit verfahren kann:
- Last an den Lasthaken hängen, die der maximalen Tragfähigkeit des Krans entspricht.
- Kran einige Meter verfahren.
- Schrägstellung des Krans (Positionsunterschied von einem Fahrantrieb gegenüber dem anderen Fahrantrieb) messen.
Ist die Schrägstellung größer als 2 Grad:
- Tellerfedern der Fahrantriebe HBF lösen oder nachspannen.
- Schrägstellung erneut messen und falls nötig korrigieren.
Eine Schrägstellung von bis zu 2° ist unbedenklich und entsteht durch Toleranzen in den Fahrantrieben HBF und den Reibrädern.
Distanzierung einbauen
Die Distanzierung besteht aus Fahrwerken und einer daran montierten Kupplungsstange.
Fahrwerke für Distanzierung einschieben
In allen HB-Profilschienen und für jede Distanzierung:
Fahrwerk

- Bei Distanzierung als Vorlauffahrwerk: Ein zusätzliches Fahrwerk in jede HB-Profilschiene einschieben.
- Bei einer lose fahrenden Distanzierung: Zwei zusätzliche Fahrwerke in jede HB-Profilschiene einschieben.
- Bei Distanzierung mit Kupplungsstange: Es sind keine zusätzlichen Fahrwerke nötig.
Nur bei Distanzierung als Vorlauffahrwerk
Fahrwerke verbinden
VorlauffahrwerkFahrwerk des Krans oder der Katze

- Am Vorlauffahrwerk: Kupplungsstange zwischen das Fahrwerk schieben.
- Bolzen (2x) durch Fahrwerk und Kupplungsstange schieben.
- Bolzen mit SL-Sicherung (2x) sichern.
- Am Fahrwerk des Krans oder der Katze: Kupplungsstange zwischen das vordere Loch am Fahrwerk schieben.
- Bolzen (1x) durch das vordere Loch am Fahrwerk und durch die Kupplungsstange schieben.
- Bolzen mit SL-Sicherung (1x) sichern.
Nur bei Distanzierung als Vorlauffahrwerk oder mit Kupplungsstange am Fahrantrieb HBF
Fahrwerke verbinden
KupplungBolzen

- Falls noch nicht zuvor montiert: Augenschraube zwischen das Gabelstück am Fahrwerk HBF schieben, Kupplung über das Gabelstück schieben, Bolzen einstecken und mit SL-Sicherung sichern.
Kupplungsstange mit Vorlauffahrwerk verbinden:
VorlauffahrwerkKupplungsstange

- Am Vorlauffahrwerk: Kupplungsstange zwischen das Fahrwerk schieben.
- Bolzen (2x) durch Fahrwerk und Kupplungsstange schieben.
- Bolzen mit SL-Sicherung (2x) sichern.
- Am Fahrantrieb HBF: Kupplungsstange über Kupplung schieben.
- Bolzen durch Kupplungsstange und Kupplung schieben.
- Bolzen mit SL-Sicherung sichern.
Kupplungsstange mit anderem HB-Kran- oder Katzfahrwerk verbinden:
Katzfahrwerk (oder Kranfahrwerk)Kupplungsstange

- Am Kranfahrwerk oder Katzfahrwerk: Kupplungsstange zwischen das Fahrwerk schieben.
- Bolzen (1x) durch Fahrwerk und Kupplungsstange schieben.
- Bolzen mit SL-Sicherung (1x) sichern.
- Am Fahrantrieb HBF: Kupplungsstange über Kupplung schieben.
- Bolzen durch Kupplungsstange und Kupplung schieben.
- Bolzen mit SL-Sicherung sichern.
Nur bei lose fahrender Distanzierung
Fahrwerke verbinden
Fahrwerke für Distanzierung

- Kupplungsstange zwischen die Fahrwerke schieben.
- Bolzen (4x) durch Fahrwerk und Kupplungsstange schieben.
- Bolzen mit SL-Sicherung (4x) sichern.
Nur bei Distanzierung mit Kupplungsstange
Fahrwerke verbinden
Bolzen

- Kupplungsstange zwischen die Fahrwerke schieben.
- Bolzen (2x) durch Fahrwerk und Kupplungsstange schieben.
- Bolzen mit SL-Sicherung (2x) sichern.
Schleppleitung montieren
Fahrwegbegrenzung montieren
Am Kabelbahnhof (das Profilende, an dem die Schleppleitung vom Fahrwerk zusammengeschoben wird) muss eine Fahrwegbegrenzung montiert werden. Dadurch kann das Fahrwerk nicht ganz bis an das Ende der HB-Profilschiene fahren und gegen den Kabelbahnhof mit den Kabelgleitern prallen.
Fahrwegbegrenzung am Kabelbahnhof montieren:

- Bohrung für die Fahrwegbegrenzung an beiden Seiten in das Profilschienen-Stück bohren:
- Abstand vom Profilende: Wie berechnet oder aus den Planungsunterlagen abgelesen.
- Durchmesser 12 mm.
- Abstand von der Unterkante:
Baugröße |
Abstand |
|---|---|
HB110 |
53 mm |
HB150 |
73 mm |
HB190 |
73 mm |
HB240 |
73 mm |
- Liegt die Fahrwegbegrenzung im Bereich eines Profilstoßes: Sowohl Profilschienen-Stück als auch Klemmbleche durchbohren.
- Bohrungen entgraten.
- Säge- und Bohrspäne gründlich entfernen.
Sonst setzen sich die Späne in den Laufrollen der Fahrwerke fest und sorgen für einen unruhigen Lauf der Fahrwerke.
SL-Sicherung

- Liegt die Fahrwegbegrenzung im Bereich eines Profilstoßes: Bolzen durch die HB-Profilschiene stecken.
- Liegt die Fahrwegbegrenzung an einem freien Profilschienen-Stück: Distanzscheibe auf den Bolzen schieben und Bolzen durch die HB‑Profilschiene stecken.
- Bolzen mit SL-Sicherung sichern.
Kabelgleiter einschieben
Anzahl der Kabelgleiter ausrechnen:
- Kabeldurchhang aus der Kranzeichnung ablesen.
- Anzahl der Kabelgleiter berechnen und aufrunden.
Länge der Kranbahn bzw. des Kranträgers |
||
|---|---|---|
Anzahl = |
- 1 |
|
(Kabeldurchhang x 2) |
Kabelgleiter einschieben:

- Entsprechende Anzahl Kabelgleiter einschieben.
Schleppleitung am Fahrwerk montieren
An dem Fahrwerk, das in Richtung der Stromzuführung liegt:
LeitungsauflageHalter

- Halter mit Rippschraube M8x25 am Fahrwerk festschrauben. 20 Nm.
- Schleppleitung mit Leitungsauflage gegen den Halter drücken. Mit Sechskantschrauben M6x40 (2x) und Sechskantmutter M6 (2x) festschrauben.
- Mit Sechskantmuttern M6 (2x) kontern.
Schleppleitung an Kabelgleitern befestigen
Kabeldurchhang x 2

- Die Schleppleitung vom Fahrwerk bis zum Ende der HB-Profilschiene legen und zunächst lose mit Kabelbindern an den Kabelgleitern befestigen.
Bei schmalen, einzelnen Fachleitungen die Kabelbinder in die schmale Durchführung am Kabelgleiter schieben. Bei breiten oder mehreren Leitungen die breite Durchführung verwenden.
- Die Kabelgleiter so verschieben, dass zwei Kabelgleitern zueinander den doppelten Abstand des Kabeldurchhangs haben.
Der Kabeldurchhang (üblicherweise 800 mm) ist in der Kranzeichnung angegeben.
Je nach Gesamtlänge der Flachleitung können die Kabelgleiter auch näher beieinanderliegen. Der Abstand zwischen allen Kabelgleitern sollte jedoch immer gleich groß sein.
- Die Kabelbinder festziehen.
Schleppleitung am Profilende montieren
An den Profilenden muss an jeder HB-Profilschiene eine Abschlusskappe montiert werden. Sie verhindert, dass Schmutz in die HB-Profilschiene eindringen kann und ist zugleich der Endanschlag, damit der HB-Kran oder die Katze nicht aus der HB-Profilschiene herausfallen können.
Weiterhin ist die Abschlusskappe der Festpunkt der Schleppleitung.
An der HB-Profilschiene mit Schleppleitung:
Abschlusskappe

- Kabelgleiter an Abschlusskappe einstecken.
- Distanzhülse in Abschlusskappe schieben.
Nur bei HB240: Die Distanzhülse mit schwarzer Beschichtung verwenden. Sie ist etwas länger als die Distanzhülse mit silberner oder gelber Beschichtung.
- Abschlusskappe aufstecken.
Falls nötig, die HB-Profilschiene etwas aufweiten, um die Distanzhülse einschieben zu können.
Sechskantschraube

- Sechskantschraube durch die HB-Profilschiene und die Distanzhülse schieben.
Baugröße |
Sechskantschraube |
|---|---|
HB110 |
M12x85 |
HB150 |
M12x110 |
HB190 |
M12x110 |
HB240 |
M12x110 |
- Unterlegscheibe aufstecken und Selbstsichernde Mutter M12 festschrauben. 80 Nm.
- Flachleitung wie zuvor am feststehenden Kabelgleiter befestigen.
Abschlusskappen montieren
An allen anderen HB-Profilschienen:
Abschlusskappe

- Distanzhülse in Abschlusskappe schieben.
Nur bei HB240: Die Distanzhülse mit schwarzer Beschichtung verwenden. Sie ist etwas länger als die Distanzhülse mit silberner oder gelber Beschichtung.
- Abschlusskappe aufstecken.
Falls nötig, die HB-Profilschiene etwas aufweiten, um die Distanzhülse einschieben zu können.
Sechskantschraube

- Sechskantschraube durch die HB-Profilschiene und die Distanzhülse schieben.
Baugröße |
Sechskantschraube |
|---|---|
HB110 |
M12x85 |
HB150 |
M12x110 |
HB190 |
M12x110 |
HB240 |
M12x110 |
- Unterlegscheibe aufstecken und Selbstsichernde Mutter M12 festschrauben. 80 Nm.
Schleifleitung VKL montieren
Halter an HB-Profilschiene montieren
Die Schleifleitung VKL wird mit Haltern am Profilkopf der HB-Profilschiene montiert.
Nur bei HB110S
An jedem Halter:
SpannelementRippschraube M8x30

- Spannelement wie auf dem Bild drehen.
- Halter von oben in den Profilkopf stecken.
- Rippschraube M8x30 festschrauben.
Nur bei HB150S und HB190S
An jedem Halter:
SpannelementRippschraube M8x30

- Spannelement wie auf dem Bild drehen.
- Halter von oben in den Profilkopf stecken.
- Rippschraube M8x30 festschrauben.
Nur bei HB240
Dieser Abschnitt gilt nur bei einer Schleifleitung VKL am Kranträger.
An jedem Halter:
KopfmutterHalter

- Die Kopfmutter in Längsrichtung drehen und Halter von oben auf den Profilkopf legen.
- Die Kopfmutter ragt in den Profilkopf hinein.
- Rippschrauben festschrauben. 25 Nm.
- Die Kopfmutter dreht sich beim Festschrauben in Querrichtung und klemmt sich im Profilkopf fest.
Teilstücke vorbereiten
- Die einzelnen Teilstücke der Schleifleitung so auf dem Boden auslegen, wie sie später an der HB-Profilschiene montiert werden.
Teilstücke montieren
Für jedes Teilstück:

- Teilstück unten in den Halter stecken und oben einrasten.
Einspeisung montieren
Einspeisung

- Die Einspeisung an der Stelle montieren, die in den Planungsunterlagen angegeben ist.
Die Einspeisung ist fest an einem 1 m langen Teilstück montiert. Es wird montiert wie ein normales Teilstück.
Teilstücke elektrisch verbinden
Durch die Verbindungsstifte werden die Teilstücke elektrisch miteinander verbunden.
An jedem Stoß:
VerbindungsstifteTeilstück

- Verbindungsstifte seitlich in die Schienen eines Teilstücks stecken.
Die Verbindungsstifte am besten unterschiedlich tief in die Schienen stecken. Dadurch kann das nächste Teilstück einfacher positioniert werden.
- Teilstück an das vorherige Teilstück schieben.
- Verbindungsstifte des vorherigen Teilstücks in der Schiene des nächsten Teilstücks positionieren.
- Holzstück am Ende des Teilstücks auflegen und mit einem Hammer das Teilstück gegen das vorherige schlagen.
- Die Verbindungsstifte stecken vollständig in der Schiene und sind nicht mehr sichtbar.
Tipp:
Damit die Schleifleitung beim Einschlagen nicht wegrutscht, das erste Teilstück an der HB Profilschiene fixieren. Hierzu z. B. ein passendes Holzstück zwischen Schleifleitung und HB‑Profilschiene schieben und ein zweites Holzstück auf die Schleifleitung legen und mit einer Schraubzwinge fixieren.
Teilstücke mechanisch verbinden
Durch einen zweiteiligen Verbinder werden die Teilstücke auch mechanisch miteinander verbunden.
An jedem Stoß:
Verbinder

- Die Hälften des Verbinders von oben und unten auf die Schleifleitung schieben.
Die beiden Hälften für oben und unten sind identisch.
- Verbinder so ausrichten, dass die Kunststoffnasen genau in die Kerbe an der Schleifleitung rutschen.
- Die Verbinder hinter der Schleifleitung ineinanderstecken.
Schleifleitung fixieren
Eines der Teilstücke wird nun fest am Halter angeschraubt. Die anderen Teilstücke bleiben lose eingeklickt. Dadurch kann sich die gesamte Schleifleitung bei Temperaturänderungen frei ausdehnen. Durch das einzelne, festgeschraubte Teilstück kann die gesamte Schleifleitung jedoch nicht in den Haltern verrutschen.
Das Teilstück, das verschraubt wird, sollte etwa in der Mitte (im Verlauf der Schleifleitung) sitzen.
Mittig im Verlauf der Schleifleitung:
HalterTeilstück

- Schneidschraube von unten in den Halter und das Teilstück schrauben.
Stromabnehmer einschieben

- Stromabnehmer in die Schleifleitung schieben.
- Stromabnehmer testweise über die gesamte Länge der Schleifleitung verschieben.
Der Stromabnehmer muss leichtgängig verfahren und darf nicht hängen bleiben, insbesondere an den Stößen.
Strommitnehmer montieren
Am Fahrwerk:
Die Mitnehmerwelle kann auch in Bohrungen montiert werden, an denen bereits andere Anbauteile (z. B. Distanzierung oder Fahrantrieb HBF) montiert sind. In diesem Fall ggf. schon montierte Bolzen entfernen und das Anbauteil mit der Mitnehmerwelle montieren.
Nur bei Fahrwerk mit integrierter Verdrehsicherung
Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn das Fahrwerk neben der Bohrung eine abstehende Nase als integrierte Verdrehsicherung hat.
Integrierte Verdrehsicherung

- Mitnehmerwelle direkt in die Bohrung am Fahrwerk schieben.
Die beiliegende separate Verdrehsicherung nicht verwenden!
- Die Mitnehmerwelle wird durch integrierte Verdrehsicherung gesichert und kann sich nicht verdrehen.
Nur bei Fahrwerk ohne integrierte Verdrehsicherung
Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn das Fahrwerk keine integrierte Verdrehsicherung hat.
Separate Verdrehsicherung

- Separate Verdrehsicherung über die Bohrung am Fahrwerk legen.
- Mitnehmerwelle durch die separate Verdrehsicherung in die Bohrung am Fahrwerk schieben.
- Die Mitnehmerwelle wird durch die separate Verdrehsicherung gesichert und kann sich nicht verdrehen.
Rechte Bohrung am FahrwerkÄußere Bohrung

- Mitnehmerwelle mit der äußeren Bohrung nach oben oder unten drehen.
Baugröße |
Äußere Bohrung in der Mitnehmerwelle |
|---|---|
HB240S |
Nach oben |
HB190A HB190S |
Nach oben |
HB150A HB150S |
Nach unten |
HB110S |
Nach unten |
- SL-Sicherung aufstecken.
Rechte Öse am StromabnehmerMitnehmerdorn

- Mitnehmerdorn so drehen wie auf dem Bild.
- Mitnehmerdorn von unten in die rechte Öse am Stromabnehmer stecken.
- Mitnehmerdorn von links in das äußere Loch an der Mitnehmerwelle stecken.
- Mitnehmerdorn mit SL-Sicherung sichern.
Tipp:
Durch die Montage wie zuvor beschrieben ist sichergestellt, dass der Stromabnehmer mittig über dem Fahrwerk positioniert ist. Dadurch stößt der Stromabnehmer nicht am Ende der HB-Profilschiene an.
Zusammenfassung:
- Die Mitnehmerwelle in die rechte Bohrung am Fahrwerk.
- Der Mitnehmerdorn von links in die Mitnehmerwelle.
- Der Mitnehmerdorn in die rechte Öse am Stromabnehmer.
Mitnehmerdorn kürzen
Je nach Krananlage kann es sein, dass der Mitnehmerdorn oben über die Schleifleitung VKL übersteht. Wenn der Mitnehmerdorn dadurch stört (z. B. hängen bleibt), muss er gekürzt werden.
Wenn der Mitnehmerdorn nach oben übersteht und stört:
Überstehender Mitnehmerdorn

- Mitnehmerdorn absägen oder abtrennen.
Am Mitnehmerdorn ist eine Kerbe angebracht, an der er gekürzt werden kann.
Endkappen an der Schleifleitung montieren
An beiden Enden der Schleifleitung:
Endkappe

- Endkappe auf die Schleifleitung stecken.
- Endkappe von der Rückseite mit Schneidschrauben (2x) festschrauben.
Abschlusskappen an der HB-Profilschiene montieren
An den Profilenden muss an jeder HB-Profilschiene eine Abschlusskappe montiert werden. Sie verhindert, dass Schmutz in die HB-Profilschiene eindringen kann und ist zugleich der Endanschlag, damit der HB-Kran oder die Katze nicht aus der HB-Profilschiene herausfallen können.
An allen HB-Profilschienen vorne und hinten:
Abschlusskappe

- Distanzhülse in Abschlusskappe schieben.
Nur bei HB240: Die Distanzhülse mit schwarzer Beschichtung verwenden. Sie ist etwas länger als die Distanzhülse mit silberner oder gelber Beschichtung.
- Abschlusskappe aufstecken.
Falls nötig, die HB-Profilschiene etwas aufweiten, um die Distanzhülse einschieben zu können.
Sechskantschraube

- Sechskantschraube durch die HB-Profilschiene und die Distanzhülse schieben.
Baugröße |
Sechskantschraube |
|---|---|
HB110 |
M12x85 |
HB150 |
M12x110 |
HB190 |
M12x110 |
HB240 |
M12x110 |
- Unterlegscheibe aufstecken und Selbstsichernde Mutter M12 festschrauben. 80 Nm.
Schleifleitung KBH montieren
Zusätzlich die mitgelieferte Dokumentation der Schleifleitung KBH beachten.
Teilstücke vorbereiten
- Die einzelnen Teilstücke der Schleifleitung so auf dem Boden auslegen, wie sie später an der HB-Profilschiene montiert werden.
- Teilstücke so drehen, dass die Schutzleiter-Kennzeichnung (gelb-grüner Strich) überall in dieselbe Richtung zeigt.
Nur bei HB 110, HB150 und HB190
Halter an HB-Profilschiene montieren
Die Schleifleitung KBH wird mit Haltern am Profilkopf der HB-Profilschiene montiert.
An jedem Halter:
HalterRippschraube M8x25

- Aufhängung an einer Seite des Halters von unten einschieben und festschrauben.
- Rippschraube M8x25 an der anderen Seite des Halters von oben einstecken.
- Kopfmutter (2x) von unten auf die Rippschraube drehen.
Halter

- Die Kopfmutter in Längsrichtung drehen und den Halter von oben auf den Profilkopf legen.
- Die Kopfmutter ragt in den Profilkopf hinein.
- Rippschraube festschrauben. 30 Nm.
- Die Kopfmutter dreht sich beim Festschrauben in Querrichtung und klemmt sich im Profilkopf fest.
Teilstücke montieren
Für jedes Teilstück:
Aufhängung

- Teilstück von unten in die Aufhängung schieben.
- Aufhängung mit den Haken von unten in die Schleifleitung einhaken.
- Prüfen, ob das Teilstück an beiden Seiten in der Aufhängung hängt und in Richtung der HB-Profilschiene verschiebbar ist.
Nur bei HB240
Halter an HB-Profilschiene montieren
Die Schleifleitung KBH wird mit Haltern am Profilkopf der HB-Profilschiene montiert.
An jedem Halter:
HalterRippschraube M8x25

- Aufhängung an der abgesenkten Seite des Halters von unten in die innere Bohrung einschieben und festschrauben.
- Rippschraube M8x25 an der erhöhten Seite des Halters von oben in die innere Bohrung einstecken.
- Kopfmutter (2x) von unten auf die Rippschraube drehen.
Halter

- Die Kopfmutter in Längsrichtung drehen und den Halter von oben auf den Profilkopf legen.
- Die Kopfmutter ragt in den Profilkopf hinein.
- Rippschraube festschrauben. 30 Nm.
- Die Kopfmutter dreht sich beim Festschrauben in Querrichtung und klemmt sich im Profilkopf fest.
Teilstücke montieren
Für jedes Teilstück:
Aufhängung

- Teilstück von unten in die Aufhängung schieben.
- Aufhängung mit den Haken von unten in die Schleifleitung einhaken.
- Prüfen, ob das Teilstück an beiden Seiten in der Aufhängung hängt und in Richtung der HB-Profilschiene verschiebbar ist.
Teilstücke elektrisch verbinden
Durch die Verbinder werden die Teilstücke elektrisch miteinander verbunden.
An jedem Stoß:
Schiene

- Am rechten Ende eines Teilstücks ist an jeder Schiene ein Verbinder aufgesteckt.
- Am linken Ende eines Teilstücks sind die Schienen so geformt, dass sie nicht in die Schleifleitung rutschen können.
- Schienen so ausrichten, dass sie in die Verbinder geschoben werden können.
- Holzstück am Ende des Teilstücks zwischen die Schienen legen und mit einem Hammer das Teilstück gegen das vorherige schlagen.
- Die Schiene rutscht in die Verbinder.
- An allen Schienen prüfen, ob die Verbinder sicher eingerastet sind.
Teilstücke mechanisch verbinden
Durch eine Stoßabdeckkappe werden die Teilstücke mechanisch miteinander verbunden und die Schienen vor Berührung geschützt.
An jedem Stoß:
Stoßabdeckkappe

- Stoßabdeckkappe (2x) unten in die Schleifleitung stecken.
- Stoßabdeckkappe oben zusammenführen und einrasten.
Schleifleitung mit Festaufhängung fixieren
Eines der Teilstücke wird nun fest an der Aufhängung fixiert. Die anderen Teilstücke bleiben lose eingeklickt. Dadurch kann sich die gesamte Schleifleitung bei Temperaturänderungen frei ausdehnen. Durch das einzelne, fixierte Teilstück kann die gesamte Schleifleitung jedoch nicht in den übrigen Gleitaufhängungen verrutschen.
Das Teilstück, das fixiert wird, sollte etwa in der Mitte (im Verlauf der Schleifleitung) sitzen.
Mittig im Verlauf der Schleifleitung:
Selbstsichernde Mutter

- Die obere selbstsichernde Mutter lösen.
- Festsetzer (2x) von rechts und links zwischen die selbstsichernde Mutter und die Aufhängung schieben.
- Die Festsetzer so ineinanderschieben, dass sie sich gegenseitig verhaken.
Schleifleitung

- Die selbstsichernde Mutter festschrauben. 7 Nm.
- Die Festsetzer krallen sich im Teilstück fest und fixieren es.
- Prüfen, ob die Schleifleitung sich nicht mehr verschieben kann.
Nur bei HB-Kran EHB und EHB-I
Dieser Abschnitt gilt nur, wenn die Schleifleitung KBH am HB-Kran EHB oder EHB-I montiert wird. Bei allen anderen HB-Kranen und an der HB-Kranbahn kann dieser Abschnitt übersprungen werden.
Gegengewichte montieren
Die Gegengewichte sorgen dafür, dass die HB‑Profilschiene gerade hängt. Ohne die Gegengewichte würde die HB-Profilschiene auf der Seite mit der Schleifleitung KBH nach unten hängen.
Auf der gegenüberliegenden Seite der Schleifleitung:
Schleifleitung KBH

- Das Gegengewicht von oben in den Profilkopf bringen.
- Die Kopfmutter in Längsrichtung drehen.
- Die Kopfmutter ragt in den Profilkopf hinein.
- Rippschrauben festschrauben. 30 Nm
- Die Kopfmutter dreht sich beim Festschrauben in Querrichtung und klemmt sich im Profilkopf fest.
Stromabnehmer einschieben

- Stromabnehmer in die Schleifleitung schieben.
- Stromabnehmer testweise über die gesamte Länge der Schleifleitung verschieben.
Der Stromabnehmer muss leichtgängig verfahren und darf nicht hängen bleiben, insbesondere an den Stößen.
Strommitnehmer montieren
Am Fahrwerk:
Die Mitnehmerwelle kann auch in Bohrungen montiert werden, an denen bereits andere Anbauteile (z. B. Distanzierung oder Fahrantrieb HBF) montiert sind. In diesem Fall ggf. schon montierte Bolzen entfernen und das Anbauteil mit der Mitnehmerwelle montieren.
Nur bei Fahrwerk mit integrierter Verdrehsicherung
Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn das Fahrwerk neben der Bohrung eine abstehende Nase als integrierte Verdrehsicherung hat.
Integrierte Verdrehsicherung

- Mitnehmerwelle direkt in die Bohrung am Fahrwerk schieben.
Die beiliegende separate Verdrehsicherung nicht verwenden!
- Die Mitnehmerwelle wird durch integrierte Verdrehsicherung gesichert und kann sich nicht verdrehen.
Nur bei Fahrwerk ohne integrierte Verdrehsicherung
Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn das Fahrwerk keine integrierte Verdrehsicherung hat.
Separate Verdrehsicherung

- Separate Verdrehsicherung über die Bohrung am Fahrwerk legen.
- Mitnehmerwelle durch die separate Verdrehsicherung in die Bohrung am Fahrwerk schieben.
- Die Mitnehmerwelle wird durch die separate Verdrehsicherung gesichert und kann sich nicht verdrehen.

- Mitnehmerwelle durch das Fahrwerk schieben.
Wie rum die Mitnehmerwelle eingeschoben wird (äußeres Loch oben oder unten) ist egal.
- SL-Sicherung aufstecken.
- Bolzen mit Buchse durch die äußere Bohrung in der Mitnehmerwelle stecken.
Oberes Rohr an MitnehmergabelStromabnehmer

- Mitnehmergabel auf den Stromabnehmer stecken.
- Mitnehmergabel auf den Bolzen an der Mitnehmerwelle schieben.
- Bei HB150 und HB190: Oberes Rohr an der Mitnehmergabel verwenden.
- Bei HB240: Unteres Rohr an der Mitnehmergabel verwenden
- Bolzen mit SL-Sicherung sichern.
Einspeisung montieren
KabelverschraubungSchleifleitung

- Anschlussleitung durch die Kabelverschraubung der Bodenplatte führen.
- Anschlussleitung mit den Schraubklemmen an die Schiene anschließen.
- Bodenplatte unten in die Schleifleitung schieben.
Falls gewünscht, kann die Kabelverschraubung auch so montiert werden, dass sie nach unten aus der Bodenplatte heraussteht. Dadurch ist je nach Einbausituation und Platzverhältnissen vor Ort eine bessere Führung der Leitung möglich.
Endkappe

- Endkappe (2x) unten in die Schleifleitung und die Bodenplatte stecken.
- Endkappe oben zusammenführen und einrasten.
Endkappen an der Schleifleitung montieren
Am gegenüberliegenden Ende der Einspeisung:
Endkappe

- Bodenplatte in die Schleifleitung stecken.
- Endkappe (2x) unten in die Schleifleitung und die Bodenplatte stecken.
- Endkappe oben zusammenführen und einrasten.
- Die Schienen und die Verbinder sind gegen Berührung und Schmutz geschützt.
Abschlusskappen an der HB-Profilschiene montieren
An den Profilenden muss an jeder HB-Profilschiene eine Abschlusskappe montiert werden. Sie verhindert, dass Schmutz in die HB-Profilschiene eindringen kann und ist zugleich der Endanschlag, damit der HB-Kran oder die Katze nicht aus der HB-Profilschiene herausfallen können.
An allen HB-Profilschienen vorne und hinten:
Abschlusskappe

- Distanzhülse in Abschlusskappe schieben.
Nur bei HB240: Die Distanzhülse mit schwarzer Beschichtung verwenden. Sie ist etwas länger als die Distanzhülse mit silberner oder gelber Beschichtung.
- Abschlusskappe aufstecken.
Falls nötig, die HB-Profilschiene etwas aufweiten, um die Distanzhülse einschieben zu können.
Sechskantschraube

- Sechskantschraube durch die HB-Profilschiene und die Distanzhülse schieben.
Baugröße |
Sechskantschraube |
|---|---|
HB110 |
M12x85 |
HB150 |
M12x110 |
HB190 |
M12x110 |
HB240 |
M12x110 |
- Unterlegscheibe aufstecken und Selbstsichernde Mutter M12 festschrauben. 80 Nm.
Hauptstromzuführung anschließen
Nur bei Schleppleitung und Schleifleitung VKL
SteigleitungKabeldurchführung

Zuleitung (von der Steigleitung) anschließen:
- Steigleitung durch die Kabeldurchführung in das Steckergehäuse führen.
- Die Steigleitung (spannungsführend) an der Buchsenleiste anschließen. Siehe Schaltplan.
- Schutzleiter mit dem Kabelschuh auf das Sockelblech schrauben.
- Schutzleiter vom Sockelblech an der Buchsenleiste (2-reihig) anschließen.
Abgang (zur Hauptstromzuführung) anschließen:
- Bei Schleppleitung als Hauptstromzuführung: Schleppleitung der Hauptstromzuführung durch die Kabeldurchführung in das Steckergehäuse führen und an der Stiftleiste anschließen.
- Bei Schleifleitung VKL als Hauptstromzuführung: Anschlussleitung zur Einspeisung durch die Kabeldurchführung in das Steckergehäuse führen und an der Stiftleiste anschließen.
Nur bei Schleifleitung KBH
KabelverschraubungSchleifleitung

- Steigleitung direkt durch die Kabelverschraubung der Bodenplatte führen und anschließen.
Siehe auch „Einspeisung montieren“.
Prüfen
Betrifft jeden, der den Kran gemäß Arbeitssicherheitsbestimmungen prüft und abnimmt
Das HB-System muss regelmäßig geprüft werden, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Der Betreiber ist für diese wiederkehrende Prüfung verantwortlich.
Zuerst
Prüfabstände
Die wiederkehrende Prüfung findet mindestens einmal pro Jahr statt.
Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine häufigere wiederkehrende Prüfung nötig. Gründe sind:
- Häufiges Arbeiten mit Nennlast.
- Arbeit im Mehrschichtbetrieb.
- Häufige Benutzung.
- Staubige oder aggressive Umgebung.
Der Betreiber ist verantwortlich, die Voraussetzungen zu prüfen und die Prüfabstände festzulegen. ABUS steht bei Fragen gerne zur Verfügung.
Anforderungen an den Prüfer
Der Betreiber des Krans ist für die Auswahl und die richtige Qualifikation des Prüfers verantwortlich.
Beispiele für befähigte Personen:
- Personen mit umfassender Kenntnis durch fachliche Ausbildung im Maschinenbau und in der Elektrik von Kranen.
- Personen mit ausreichender Erfahrung in Betrieb, Montage und Wartung von Kranen.
- Personen mit umfassender Kenntnis von entsprechenden Regeln der Technik, Richtlinien und Sicherheitsvorschriften, die im jeweiligen Land gelten.
- Personen mit regelmäßiger Schulung durch ABUS.
Umfang der Prüfung
Die befähigte Person, die das HB-System prüft, ist für den Umfang und die Art der Prüfung verantwortlich.
Übersicht: HB-System prüfen
Neben den hier beschriebenen Punkten müssen auch alle Punkte geprüft werden, die in anderen mitgelieferten Produkthandbüchern beschrieben sind.
Die Entscheidung, ob das HB-System in einem einwandfreien Zustand ist, liegt ausschließlich beim Prüfer. Werden Mängel festgestellt, müssen sie beseitigt werden. Der Prüfer entscheidet, ob das HB‑System danach erneut geprüft werden muss.
Werden durch die vor Ort geltenden Vorschriften weitere Prüfungen verlangt, diese ebenfalls durchführen.
Zusätzlich mindestens diese Punkte prüfen:
- HB-Profilschienen an Kranbahn und am Kranträger prüfen (Sichtprüfung). Es dürfen keine Anrisse oder ähnliche Beschädigungen zu sehen sein.
- Bolzen und SL-Sicherungen prüfen. Siehe „Bolzen und SL-Sicherungen prüfen“.
- Fahrwerke prüfen. Siehe „Fahrwerke prüfen“.
- Traverse HB10/HB11 prüfen. Siehe „Traverse HB10/HB11 prüfen“.
- Fahrantrieb HBF prüfen. Siehe „Fahrantriebe HBF prüfen“.
- Nur bei Fahrantrieb HBF: Prüfspalt, Bremsbelagstärke und O-Ring prüfen. Siehe „Bremse am Fahrantrieb prüfen“.
- Abschlusskappen prüfen. Siehe „Abschlusskappen prüfen“.
- Kranbahnaufhängungen prüfen. Siehe „Kranbahnaufhängungen prüfen“.
- Gummilagerung prüfen. Siehe „Gummilagerung prüfen“.
- Profilstöße prüfen. Siehe „Profilstoß prüfen“.
- Schleifleitung prüfen. Siehe „Schleifleitung prüfen“.
- Bei EHB-X und ZHB-X: Schrauben am Kopfstück prüfen. Siehe „Schrauben am Kopfstück prüfen“.
Bolzen und SL-Sicherungen prüfen
An allen Bolzen und SL-Sicherungen:
- Alle Bolzen und SL-Sicherungen müssen vorhanden sein.
- Alle SL-Sicherungen müssen richtig aufgesteckt und gesichert sein.

- Durchmesser an mehreren Stellen messen. Der Bolzen darf an der dünnsten Stelle maximal 2 mm abgerieben sein.
Bohrung in Stahlteil

- Bohrungen in den befestigten Teilen an mehreren Stellen messen. Die Bohrungen dürfen maximal 2 mm aufgerieben sein.
- Fehlen Bolzen oder SL-Sicherungen, sind sie beschädigt oder stärker abgenutzt als erlaubt: Bolzen und SL-Sicherung austauschen.
Fahrwerke prüfen
An allen Fahrwerken:

- Alle Fahrwerke einzeln hin- und herfahren.
- Die Fahrwerke müssen ruhig und gleichmäßig laufen. Es dürfen keine rhythmischen Geräusche zu hören sein.
- Läuft ein Fahrwerk nicht gleichmäßig oder sind rhythmische Geräusche zu hören: Fahrwerk tauschen. Siehe „Fahrwerk tauschen“.
Traverse HB10/HB11 prüfen
An allen Traversen HB10/HB11:
Kugelbuchse

- Bolzen und SL-Sicherung demontieren.
- Kugelbuchsen prüfen.
Die Kugelbuchsen dürfen nicht beschädigt sein und müssen sich frei in alle Richtungen drehen.
- Ist eine der Kugelbuchsen beschädigt: Die Traverse HB10/HB11 ausbauen und eine neue Traverse HB10/HB11 einbauen.
Fahrantriebe HBF prüfen
Vorspannung der Tellerfedern prüfen
An allen Fahrantrieben HBF:
Tellerfedern

- Die Vorspannung der Tellerfedern prüfen. Die Kupplung muss soweit gedreht sein, dass die Tellerfedern (einschließlich der oberen und unteren Scheiben) die richtige Länge haben:
- Bei Verbindung des Fahrantriebs HBF an der Seite des Reibrades: H = 59 mm.
- Bei Verbindung des Fahrantriebs HBF an der Seite des Fahrmotors: H = 49 mm.
- Sind die Tellerfedern zu stark oder zu gering gespannt: Die Tellerfedern neu einstellen.
Reibrad prüfen
An allen Fahrantrieben HBF:
(Stark) beschädigter Bereich am Reibrad

- Die Lauffläche des Reibrades prüfen. Die Lauffläche darf nicht eingerissen, stark abgenutzt oder anderweitig beschädigt sein.
- Ist die Lauffläche des Reibrades nicht mehr in Ordnung: Das Reibrad austauschen. Siehe „Reibrad wechseln“.
Bremse am Fahrantrieb prüfen
Zum Prüfen der Bremse wird zum einen der Prüfspalt zwischen Bremslagerschild und Ankerplatte und zum anderen die Bremsbelagstärke gemessen.
Der Luftspalt (Abstand zwischen Bremslagerschild und Ankerplatte) ist durch eine Stufe (für den O-Ring) nur schwer zugänglich. Daher wird ein Prüfspalt außen am Motor gemessen, der Aufschluss über die Breite des Luftspaltes gibt.
Übersicht:
BremsbelagstärkePrüfspalt (zwischen Bremslagerschild und Ankerplatte)

Maß |
Wert |
|---|---|
Prüfspalt zwischen Ankerplatte und Bremslagerschild |
Zwischen 3,1 mm und 3,7 mm |
Bremsbelagstärke |
Mindestens 2 mm |
Bremsbelagstärke |
Neu 4 mm |
Ist der Prüfspalt breiter als erlaubt, muss die Bremse neu eingestellt werden. Ist die Mindest-Bremsbelagstärke erreicht, muss der Lüfterflügel mit Bremsbelag ausgetauscht werden.
Ist die Breite des Prüfspalts noch im erlaubten Bereich, ist aber aufgrund des Nutzungsverhaltens davon auszugehen, dass der Prüfspalt schon vor der nächsten wiederkehrenden Prüfung breiter ist als erlaubt: Den Lüfterflügel mit Bremsbelag bereits jetzt austauschen.
Lüfterhaube abnehmen

- Lüfterhaube abnehmen.
Prüfspalt messen

- Abstand zwischen Bremslagerschild und Ankerplatte messen.
- Ist der Prüfspalt größer als 3,7 mm: Bremse einstellen. Siehe „Luftspalt an der Bremse einstellen“.
Bremsbelagstärke messen

- Bremsbelagstärke mit Messschieber prüfen.
- Ist der Bremsbelag dünner als 2 mm: Lüfterflügel mit Bremsbelag wechseln. Siehe „Lüfterflügel mit Bremsbelag und Ankerplatte austauschen“.
O-Ring prüfen
Der Bereich zwischen Bremslagerschild und Ankerplatte (Prüfspalt) wird durch einen O-Ring vor Staub geschützt. Der O-Ring darf nicht beschädigt sein oder fehlen.
AnkerplatteBremslagerschild

- O-Ring (zwischen Bremslagerschild und Ankerplatte) prüfen.
Der O-Ring darf nicht eingerissen, eingedrückt oder anderweitig beschädigt sein oder komplett fehlen.
- Wenn der O-Ring beschädigt ist oder fehlt, einen neuen O-Ring einsetzen. Siehe „O-Ring, Tellerfedern, Druckfedern und Passfeder austauschen“.
Lüfterhaube schließen

- Lüfterhaube aufstecken.
Abschlusskappen prüfen
An allen Abschlusskappen an der Kranbahn und am Kranträger:
Sechskantschraube M12x110Abschlusskappe

- Abschlusskappen prüfen. Sie dürfen nicht gebrochen oder anderweitig beschädigt sein.
- Bei Schleppleitung: Kabelgleiter am Profilende prüfen. Er muss fest in der Abschlusskappe sitzen und darf nicht verschoben werden können.
- Sechskantschraube M12x110 in der Abschlusskappe prüfen. Sie muss vorhanden sein und darf nicht stark verformt sein.
- Sind die Abschlusskappe, der Kabelgleiter oder die Sechskantschraube beschädigt: Das Bauteil austauschen.
Kranbahnaufhängungen prüfen
Deckenträger prüfen
An allen Kranbahnaufhängungen:

- Rippschrauben oder Rippmuttern am Deckenträger prüfen. Sie müssen mit dem richtigen Anzieh-Drehmoment angezogen sein.
- Sind die Deckenträger nicht richtig angezogen: Rippschrauben oder Rippmuttern mit dem richtigen Anzieh-Drehmoment festschrauben.
Federstecker prüfen
An allen Kranbahnaufhängungen:

- Federstecker prüfen. Sie müssen vorhanden sein und vollständig eingeschoben sein.
- Fehlt ein Federstecker: Neuen Federstecker einsetzen.
- Ist ein Federstecker nicht richtig eingeschoben: Federstecker vollständig einschieben.
Gummilagerung prüfen
Die Kranbahnaufhängungen und Kranträgeraufhängungen sind verschleißfreie Bauteile.
Dennoch müssen die Gummilagerungen bei der wiederkehrenden Prüfung auf Materialveränderungen und Verformungen geprüft werden, die zum Beispiel durch übermäßige oder nicht zulässige Belastung entstanden sein können.
Der Zustand der Gummilagerungen wird anhand von ausgewalkten Gummifäden und Gummiwülsten bewertet und mit den nachfolgenden Bildern verglichen. Die Gummilagerungen in den Profilanschlüssen können im eingebauten Zustand geprüft werden.
Nur bei Kopfstück EHB-X und ZHB-X sowie an der Traverse HB22
Profilanbindung

- Abdeckkappe abschrauben.
- Die Profilanbindung ist sichtbar und kann geprüft werden.
- Profilanbindung an der Unterseite prüfen. Siehe „Unterseite des Profilanschlusses prüfen“.
Die Profilanbindung muss nicht an der Oberseite geprüft werden.
Oberseite des Profilanschlusses prüfen
An allen Deckenträgern und Kranträgeraufhängungen:
- Zustand der Gummilagerung im Profilanschluss an der Oberseite prüfen und mit den nachfolgenden Bildern vergleichen.
Beispiel für einen neuwertigen Profilanschluss:
Neuwertige Gummilagerung

- Keinerlei ausgewalkte Gummifäden sind zu sehen.
- Möglicherweise ist ein dünner Grat oder ein dünner Film am Rand der Gummilagerung zu sehen.
Beispiel für einen Profilanschluss mit noch akzeptablen ausgewalkten Gummiwülsten:
Ausgewalkte Gummiwülste

- Die die Füllung der Gummilagerung walkt nach oben aus dem Profilanschluss.
- Ausgewalkte Gummifäden oder kleine Gummiwülsten sind zu sehen.
Beispiel für einen Profilanschluss mit zu stark ausgewalkten Gummifäden, der ausgetauscht werden muss:

- Immer mehr und immer längere Gummifäden walken sich nach oben aus dem Profilanschluss.
- Die Gummifäden können einseitig oder ringsum aus der Gummilagerung austreten.
Unterseite des Profilanschlusses prüfen
Sind an der Oberseite erste ausgewalkte Gummifäden zu sehen:
Die Bewegungen innerhalb der Gummilagerung sind an der Oberseite und an der Unterseite gleich stark. Sind an der Oberseite erste ausgewalkte Gummifänden zu sehen, muss daher auch die Unterseite der Gummilagerung geprüft werden.
Möglichkeiten zur Untersuchung:
- Die Unterseite des Profilanschlusses nach Gummiwülsten oder ausgewalkten Gummifäden abtasten.
- Die Unterseite des Profilanschlusses mit Spiegel oder Kamera untersuchen.
- Haltekappe abschrauben, Spannmutter lösen und Profilanschluss ausbauen.
- Zustand der Gummilagerung im Profilanschluss an der Unterseite prüfen und mit den nachfolgenden Bildern vergleichen.
Beispiel für einen neuwertigen Profilanschluss:
Neuwertige Gummilagerung

Beispiel für einen Profilanschluss mit noch akzeptablen ausgewalkten Gummifäden:
Ausgewalkte Gummifäden

Beispiel für einen Profilanschluss mit zu stark ausgewalkten Gummifäden, der ausgetauscht werden muss:
Deutlich sichtbare lange ausgewalkte Gummifäden

Profilanschluss tauschen
Ähnelt der Zustand von der Oberseite oder der Unterseite dem abgebildeten Zustand mit zu stark ausgewalkten Gummifäden oder Gummiwülsten:
- Profilanschluss ausbauen und neuen Profilanschluss einbauen.
- Deckenträger ebenfalls ausbauen und neuen Deckenträger einbauen.
Profilanschluss und Deckenträger müssen immer paarweise getauscht werden.
Die Lagerschale im Deckenträger und im Profilanschluss muss dabei immer die gleiche Färbung (silbrig oder gelblich) haben. Deckenträger und Profilanschluss mit unterschiedlich gefärbten Lagerschalen dürfen nicht gemeinsam eingebaut werden.
Profilstoß prüfen
Profilstoß prüfen
An allen Profilstößen an Kranbahn und am Kranträger:
Flachrundschraube

- Flachrundschrauben M12 prüfen. Sie müssen mit dem richtigen Anzieh-Drehmoment angezogen sein.
- Sind die Flachrundschrauben nicht richtig angezogen: Mit dem richtigen Anzieh-Drehmoment festschrauben.
Abstand der Profilschienen-Stücke prüfen
An allen Profilstößen an Kranbahn und am Kranträger:

- Abstand der Profilschienen-Stücke prüfen. Der Abstand zwischen zwei Profilschienen-Stücken darf maximal 2 mm betragen.
- Ist der Abstand größer: Die Klemmbleche lösen und die Profilschienen-Stücke näher aneinanderschieben.
Schleifleitung prüfen
Halter prüfen
An der gesamten Schleifleitung:
Halter

- Halter prüfen. Sie dürfen nicht gebrochen oder anderweitig beschädigt sein und müssen fest im Profilkopf klemmen.
- Ist ein Halter beschädigt: Halter austauschen.
- Sitzt ein Halter lose im Profilkopf: Den Halter festschrauben.
Stromabnehmer prüfen
An allen Stromabnehmern:
Stromabnehmer

- Stromabnehmer prüfen. Er muss leichtgängig in der Schleifleitung hin- und herfahren.
- Hakt oder ruckelt der Stromabnehmer: Stromabnehmer ausbauen und instand setzen.
Schrauben am Kopfstück prüfen
Nur bei HB-Kran EHB-X und ZHB-X
An beiden Kopfstücken:
Sechskantschrauben M12x70

- Sechskantschrauben M12x70 prüfen. Sie müssen mit 122 Nm angeschraubt sein.
Instand halten
Betrifft jeden, der den Kran instand hält, repariert oder umbaut
Der Betreiber des Krans ist für die Auswahl und die richtige Qualifikation des Instandhaltungs-Personals verantwortlich.
Beispiele für befähigte Personen:
- Personen mit umfassender Kenntnis durch fachliche Ausbildung im Maschinenbau und in der Elektrik von Kranen.
- Personen mit ausreichender Erfahrung in Betrieb, Montage und Wartung von Kranen.
- Personen mit umfassender Kenntnis von entsprechenden Regeln der Technik, Richtlinien und Sicherheitsvorschriften, die im jeweiligen Land gelten.
- Personen mit regelmäßiger Schulung durch ABUS.
ABUS übernimmt keine Haftung für Schäden durch nicht sachgemäße und von nicht qualifizierten Personen durchgeführte Instandhaltungen.
ABUS empfiehlt, die Instandhaltung vom ABUS-Service ausführen zu lassen.
Nur Original ABUS-Ersatzteile verwenden. Ansonsten verfällt der Anspruch auf Gewährleistung.
Hinweise zur Sicherheit beim Instand halten
Folgende Sicherheitshinweise bei allen Instandhaltungs-Arbeiten am Kran beachten:
- Netzanschlussschalter ausschalten. Schalter sichern, damit er nicht aus Versehen wieder eingeschaltet wird.
- Netztrennstecker von der Steckdose am Kranschützkasten abziehen. Steckdose mit Vorhängeschloss sichern, damit der Netztrennstecker nicht aus Versehen wieder eingesteckt wird.
- Geeignete Hubbühne und Absturzsicherung verwenden.
- Arbeitsbereich um Hubbühne ausreichend absperren.
- Weitere Krane auf derselben Kranbahn oder Krane über oder unter dem instand zu haltenden Kran ausschalten. Schalter sichern, damit sie nicht aus Versehen wieder eingeschaltet werden. Andere Krane könnten sonst die Hubbühne umwerfen oder gegen den instand zu haltenden Kran stoßen.
- Personen im Umkreis über Instandhaltung informieren.
- Arbeiten an der Kranelektrik nur durch ausgebildete Elektrofachkräfte!
- Auch nach dem Drücken des Not-Halt-Tasters liegen hohe Spannungen in den Schützkästen an, die zum Tod führen können.
Reibrad wechseln
Ist die Lauffläche eines Reibrades beschädigt, muss das Reibrad ausgetauscht werden.
Altes Reibrad demontieren
Tellerfedern

- Kupplung so weit lösen, bis die Tellerfedern komplett entspannt ist.
- Fahrantrieb HBF festhalten und Tellerfedern herausklappen.

- Fahrantrieb HBF nach unten kippen.
Rippschrauben M8x16

- Rippschrauben M8x16 (3x) lösen.

- Das Reibrad nach oben aus dem Fahrantrieb HBF herausnehmen.
Neues Reibrad montieren
Zentrierbund

- Neues Reibrad einsetzen und auf den Zentrierbund stecken.
- Reibrad mit Rippschrauben M8x16 (3x) festschrauben. 25 Nm.
- Deckel schließen.
Tellerfedern einhängen und spannen
Tellerfedern

- Tellerfedern in die Aussparung am Fahrantrieb HBF hängen.
Tellerfedern

- Kupplung so weit drehen, dass die Tellerfedern (einschließlich der oberen und unteren Scheiben) die richtige Länge haben:
- Bei Verbindung des Fahrantriebs HBF an der Seite des Reibrades: H = 59 mm.
- Bei Verbindung des Fahrantriebs HBF an der Seite des Fahrmotors: H = 49 mm.
- Kupplung mit Federstecker sichern.
- Das Reibrad drückt jetzt ausreichend stark gegen die HB-Profilschiene.
Fahrwerk tauschen
Läuft ein Fahrwerk nicht gleichmäßig oder sind rhythmische Geräusche zu hören, muss das Fahrwerk getauscht werden.
- Das gesamte Fahrwerk ausbauen und ein neues Fahrwerk einbauen.
Es müssen grundsätzlich komplette Fahrwerke getauscht werden. Die Laufräder der Fahrwerke dürfen nicht demontiert und gegen neue Laufräder getauscht werden.
- Das Fahrwerk oder die Fahrwerke auf der gegenüberliegenden Seite von Kran oder Katze auch ausbauen und ein neues Fahrwerk oder neue Fahrwerke einbauen.
Dadurch ist sichergestellt, dass Kran oder Katze ein gleichmäßiges Fahrverhalten haben.
Außerdem ist beim Verschleiß von einem der Fahrwerke davon auszugehen, dass das gegenüberliegende Fahrwerk ähnlich stark verschlissen ist.
Luftspalt an der Bremse einstellen
Ist der Luftspalt breiter als erlaubt, muss er neu eingestellt werden.
Übersicht:
Maß |
Wert |
|---|---|
Prüfspalt zwischen Bremslagerschild und Ankerplatte |
Zwischen 3,1 mm und 3,7 mm |
Luftspalt |
Soll 0,4 mm |
BremsbelagstärkePrüfspalt (zwischen Bremslagerschild und Ankerplatte)

Sobald der Fahrmotor nicht mehr läuft, drückt die Ankerplatte durch Federkraft gegen den Lüfterflügel mit Bremsbelag und bremst so den Fahrmotor ab. Zwischen Bremslagerschild und Ankerplatte entsteht ein Luftspalt (der von außen mittels Prüfspalt messbar ist). Läuft der Fahrmotor an, zieht der Magnetkörper im Bremslagerschild die Ankerplatte vom Lüfterflügel mit Bremsbelag ab, der Fahrmotor kann sich wieder frei drehen.
Nutzt sich der Bremsbelag ab, wird der Luftspalt größer. Siehe „Bremse am Fahrantrieb prüfen“. Ist er größer als maximal erlaubt, muss die Bremse neu eingestellt werden. Ist der Bremsbelag durch Abnutzung zu dünn geworden, muss er ausgetauscht werden. Siehe „Lüfterflügel mit Bremsbelag und Ankerplatte austauschen“.
Lüfterhaube abnehmen

- Lüfterhaube abnehmen.
Luftspalt einstellen

- Lüfterflügel festhalten und selbstsichernde Mutter handfest festschrauben. Der Lüfterflügel darf knapp nicht mehr drehbar sein.
- Der Luftspalt ist nun auf 0 mm eingestellt. Dies dient als Ausgangspunkt für die folgende Einstellung.
Die selbstsichernde Mutter wird nun gelöst, um den Luftspalt der Bremse optimal einzustellen. Das Lösen der selbstsichernden Mutter orientiert sich dabei an den einzelnen Segmenten des Lüfterflügels.

- Lüfterflügel festhalten und selbstsichernde Mutter um zweieinhalb Segmente des Lüfterflügels lösen.
- Der Luftspalt ist jetzt auf das optimale Maß von 0,4 mm eingestellt.
- Zur Kontrolle prüfen, ob der Abstand zwischen Bremslagerschild und Ankerplatte (Prüfspalt) zwischen 3,1 mm und 3,7 mm ist. Siehe „Bremse am Fahrantrieb prüfen“.
Lüfterhaube schließen

- Lüfterhaube aufstecken.
Lüfterflügel mit Bremsbelag und Ankerplatte austauschen
Ist der Bremsbelag am Fahrantrieb dünner als erlaubt, muss der Lüfterflügel mit Bremsbelag ausgetauscht werden.
Es ist sinnvoll, zusammen mit dem Lüfterflügel mit Bremsbelag auch die Ankerplatte zu tauschen.
Lüfterhaube abnehmen

- Lüfterhaube abnehmen.
Lüfterflügel mit Bremsbelag demontieren
Lüfterflügel mit Bremsbelag

- Lüfterflügel festhalten und selbstsichernde Mutter abschrauben.
- Lüfterflügel mit Bremsbelag abnehmen.
Ankerplatte demontieren
Es ist sinnvoll, zusammen mit dem Lüfterflügel mit Bremsbelag auch die Ankerplatte auszutauschen. Soll die Ankerplatte nicht ausgetauscht werden, diesen Abschnitt überspringen.
Ankerplatte

- Bundschrauben (2x) ausschrauben.
- Die Ankerplatte wird vom Motor weggedrückt. Sie steht unter Federdruck.
- Ankerplatte abnehmen. Aufpassen, dass die Druckfedern nicht herausfallen.
O-Ring, Tellerfedern, Druckfedern und Passfeder austauschen
Wenn der O-Ring, die Tellerfedern, die Druckfedern oder die Passfeder fehlen oder beschädigt sind, müssen sie ausgetauscht werden. Sind die Bauteile in Ordnung, diesen Abschnitt überspringen.
Beschädigte Bauteile entfernen:
- Tellerfedern und Passfeder von der Motorwelle ziehen.
- O-Ring und Druckfedern vom Bremslagerschild ziehen.
Bauteile ersetzen:
Tellerfedern

- Tellerfedern wie auf dem Bild zusammenlegen.
PassfederTellerfedern

- Tellerfedern auf die Motorwelle stecken.
- Passfeder einsetzen.
- O-Ring in die Nut am Bremslagerschild einlegen.
- Druckfedern einsetzen.
Bauart & Baugröße |
Leistung (siehe Typenschild) |
Anzahl Druckfedern |
|---|---|---|
HBF |
0,18 kW |
4 |
HBF |
0,28 kW |
6 |
Ankerplatte montieren

- Neue Ankerplatte aufschieben und gegen die Druckfedern drücken.
- Bundschraube gründlich reinigen.
Die Bundschrauben waren zuvor mit einer Schraubensicherungsbeschichtung oder einem Schraubensicherungsmittel festgeschraubt. Die Rückstände müssen vollständig entfernt werden, bevor die Bundschraube erneut verwendet werden darf.
- Schraubensicherungsmittel (mittelfest) auf das Gewinde der Bundschraube auftragen.
Dabei darauf achten, dass nicht zu viel Schraubensicherungsmittel aufgetragen wird, damit es nicht aus dem Gewinde austritt.
Wenn die Bundschraube mit einer Schraubensicherungsbeschichtung versehen ist, darf kein Schraubensicherungsmittel verwendet werden!
- Bundschrauben (2x) festschrauben. 5 - 7 Nm.
Lüfterflügel mit Bremsbelag montieren
Lüfterflügel mit Bremsbelag

- Neuen Lüfterflügel mit Bremsbelag auf die Motorwelle schieben.
- Neue selbstsichernde Mutter lose auf die Motorwelle schrauben.
Nicht die alte selbstsichernde Mutter verwenden.
Luftspalt einstellen

- Lüfterflügel festhalten und selbstsichernde Mutter handfest festschrauben. Der Lüfterflügel darf knapp nicht mehr drehbar sein.
- Der Luftspalt ist nun auf 0 mm eingestellt. Dies dient als Ausgangspunkt für die folgende Einstellung.
Die selbstsichernde Mutter wird nun gelöst, um den Luftspalt der Bremse optimal einzustellen. Das Lösen der selbstsichernden Mutter orientiert sich dabei an den einzelnen Segmenten des Lüfterflügels.

- Lüfterflügel festhalten und selbstsichernde Mutter um zweieinhalb Segmente des Lüfterflügels lösen.
- Der Luftspalt ist jetzt auf das optimale Maß von 0,4 mm eingestellt.
- Zur Kontrolle prüfen, ob der Abstand zwischen Bremslagerschild und Ankerplatte (Prüfspalt) zwischen 3,1 mm und 3,7 mm ist. Siehe „Bremse am Fahrantrieb prüfen“.
Lüfterhaube schließen

- Lüfterhaube aufstecken.
Schmierstoffe
Nur bei HB-Kran mit Fahrantrieb HBF
Getriebe im Fahrantrieb HBF 520, HBF 1040

Schmierung ab Werk durch Schmierstoff
„ISO-VG 460“.
Menge: 400 ml
- Das Getriebe im Fahrantrieb ist auf Lebenszeit geschmiert. Am Ende der Lebenszeit (bei einer Generalüberholung) entscheiden, ob der Schmierstoff ausgetauscht werden muss.
ABUS-Service
Nur in Deutschland
- Falls bekannt, Produktnummer, Seriennummer und Kundennummer bereithalten.
- Die ABUS-Service-Zentrale anrufen:
- Telefon: 02261-37-237
- Außerhalb der üblichen Geschäftszeiten eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen.
- Der ABUS-Service ruft innerhalb kurzer Zeit zurück.
- Bei Bedarf die Problembeschreibung per Fax oder eMail senden:
- Telefax: 02261-37-265
- eMail: service@abus-kransysteme.de
Nur außerhalb von Deutschland
- Die ABUS-Niederlassung oder den Kran-Service-Partner vor Ort anrufen.
Über Kontaktdaten, Ansprechpartner und Erreichbarkeit informiert die ABUS-Niederlassung oder der Kran-Service-Partner vor Ort.